
Köln | Er galt einst als schillernder „König der Altstadt“, dann als Party-Prinz im Kölner Karneval, erlebte alle Hochs und Tiefs eines Groß-Gastronomen mit vielen Betrieben im Eiltempo, u.a. im Ex-Baggertempel „Wiener Steffie“, dem einst selbsternannten „Partylokal Nr. 1“ der Stadt, das aktuell leersteht.
Und nun? Nachdem durch einen koeln0221-Bericht über eine Immobilienannonce neues Leben in die Gerüchteküche um das seit aktuell brach liegende Lokal kam, reagiert Markus Zehnpfennig nun.

Altstadt-Größe Zehnpfennig über damals und heute
Der „Groschen“, der nach der Insolvenz 2016 das Steffie übergab, hat das Mietangebot im Netz aufmerksam registriert und verbindet mit dem Namen den Glanz vergangener Zeiten im Nachtleben.
„Das Wiener Steffie und die ganze Zeit, die ich mit vielen tollen Menschen, sehr schönen Momenten, Künstlern und dem besten Team, meinen DJ´s erleben durfte und nicht zuletzt den tollen Gästen – sie sind mir in einer wunderbaren Erinnerung geblieben!“, sagt er.

Zehnpfennig weiter: „Ich habe auch mehrfach den Nachfolger von mir besucht und mich gefreut darüber, dass es weiter geht! Dass man jetzt sich seitens der Eigentümer wieder entschieden hat, die Discothek weiter betreiben zu lassen, freut mich überaus! Ich sehe dafür sehr viele positive Impulse und Signale gerade in der heutigen Zeit!“

Der Groschen, der sein Leben der Gastro quasi verschrieben hat, schließt gar ein Comeback nicht aus, was einem wahren Gastro-Hammer für die Altstadt und ganz Köln gleichkäme! „Ich wäre bereit für ein Neustart und Revival!“
Denn das Wiener Steffie wäre jetzt wieder eine „Bereicherung“, gerade für das „Publikum, das keine Destination mehr hat. Die Basis ist da! Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten sich ergeben!“