
Köln | Was wäre der Kölner Karneval nur ohne seine Bilder?
Dankenswerterweise gibt es echte Profis und Künstler/innen, die die magischen Momente des kölschen Fasteleer für die Geschichte festhalten. Ihre Schnappschüsse erfreuen die Jecken in den sozialen Netzwerken und bilden das Brauchtum in seiner besten Art einzigartig ab.
Vera Drewke (40) ist ein solches Original. Die Fotografin aus der Südstadt (aufgewachsen in Ehrenfeld) ist total jeck und immer mit der Kamera in den Sälen anzutreffen.

Vera Drewke fotografiert den Kölner Karneval mit Passion
„Wie lange ich den Karneval schon fotografiere? Kann ich nicht so genau sagen. Ich denk mal so seit 2013 bin ich da so ein bisschen reingerutscht“, schmunzelt sie, „aber ich hab eher angefangen Bands zu fotografieren und dann ist man aber zwangsläufig auch so in den Karneval reingerutscht und nicht nur diese unterjährigen Konzerte. Und dann bin auch von Saal zu Saal…“

Seither ist die Linse der gelernten Kauffrau für Marketingkommunikation immer bereit. „Seit 2016 war ich ja mit den Roten Funken ein bisschen enger verbunden und habe auch ein Gewerbe angemeldet, ganz selbstständig. Und dann kamen halt immer mehr Gesellschaften, die gefragt haben, ob ich Fotos machen kann und so ist das alles ein bisschen entstanden. Ja, hat sich irgendwie alles ein bisschen gefügt.“

Aus dem Hobby entstand ein Job. „Aus vollster Passion“, sagt die jecke Paparazza stolz, „am liebsten ja Events aller Art. Überall da, wo man Emotionen einfangen kann, da fühle ich mich am wohlsten und deswegen ist der Karneval halt so mein Ding. Denn da sind die meisten Emotionen, aber auch mal Tränchen, die fließen. Es gibt viele Umarmungen, es ist alles bunt. Es passieren auch mal überraschende Momente und von daher ist mir sowas halt 1000mal lieber als irgendein steifes Business Event.“

Im Namen aller Jecken kann man Vera nur danken.
Wie auch ihren Kollegen Costa Belibasakis, Daniela Decker, Kay Uwe Paulen Krake, Dirk Loerper und Arminius Colonia . . .
Mehr von Vera: https://veradrewke.photography