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Dezember 1, 2025
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Der furchtbarste Platz von ganz Köln – Nazigegner wird vergessen

Köln | Es ist und bleibt ein Fleck der Hässlichkeit. . .

Bereits im August hatte der Kölner Express vom unsäglichen Zustand des Karl Küpper-Platzes in der Kölner Altstadt berichtet.

Anfang November jährte sich der Geburtstag des einst polarisierenden Büttenredners, der die im Saal anwesenden Nazis bei seinen Auftritten unter Lebensgefahr verspottete, zum 120.Mal. Doch der Platz inmitten der Kölner Altstadt, unweit des Heumarkts und im Schatten des historischen Rathauses gelegen, sieht immer noch genauso „bescheiden“ aus.

Karnevalsikone Karl Küpper posthum gedemütigt

Ein verlorener, einsamer Baum auf einer Betonwüste mit Cash-Automat, ein angrenzendes Parkhaus mit uringetränktem Treppenhaus und schmuddeliges Nachbarkiosk als „Highlights“ – nicht mal eine Gedenktafel für den Paraderedner ist vorhanden.

Ein seelenloser Anblick, ja eine Demütigung für einen Gegner der Nazis, der sich auf Gefahr von Leib und Leben nicht scheute, öffentlich den Hitlergruß zu veralbern, sich dem Vorwurf der „Wehrkraftzersetzung“ auszusetzen und den Mächtigen der furchtbaren Zeit in die braune Suppe damit zu spucken.

Einzig ein kleiner Zusatz unter dem Straßenschild erwähnt Karl Küppers Namen. Der Mann verdiente bis zuletzt seinen Lebensunterhalt als Kneipier in Kalk, vom Glanz der Büttenzeit war nicht viel geblieben. Und Ruhm posthum?

Empört haben sich schon viele über diesen schäbigen Platz, aber es geschieht – wie so oft in Köln – außer viel schwade rein gar nichts.

Wir bei Loss mer schwade hatten noch zu Lebzeiten Hans Süpers das Gedenken an Küpper immer wieder aufleben lassen. Das Festkomitee Kölner Karneval rief einen nach ihm benannten Preis ins Leben, den u.a. Sänger Rolly Brings oder auch Stolperstein-Erfinder Gunter Demnig einheimsen durften.

Doch selbst das alles konnte zu keiner nennenswerten Aufwertung des Schandflecks in der City durch die Stadt Köln führen, im Gegenteil blieb alles so schlimm wie es ist.

Wir finden: Ein falsches Zeichen zur Unzeit!

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