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November 22, 2025
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Pyro-Protest! Fans halten beim Frankfurt-Spiel (3:4) Wort

Köln | Sie wollen ein Zeichen setzen! Gesagt, getan!

„Soll das die Zukunft des Fussballs sein?“, prangt auf einem Banner in der Südkurve zu Beginn des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt. Kein Fahnen schwingen, keine Anfeuerung!

Denn die Fanszene hatte nach dem Protestmarsch in Leipzig vom vergangenen Wochenende bekanntgegeben: „Letztes Wochenende noch mit wehenden Fahnen und Gesängen in der Leipziger Innenstadt, heute ohne Material und ohne Support in den Kurven. Wir werden die ersten 12 Spielminuten schweigend verbringen!“

Und dann ging ein Pyro-Feuerwerk los! Die Anhänger schossen sich den Frust von der Seele. Ein flammendes Bekenntnis dann auf dem Banner: „Wir brennen für die Gegenwart und bestimmen unsere Zukunft selbst!“

1.FC Köln: Coloniacs mit Aufruf in Social Media

Sie hatten geschrieben: „Größer kann der Kontrast zwischen gelebter Fankultur und schweigenden Zuschauerrängen nicht sein. Noch ist es ein dystopisches Szenario, setzt die Innenministerkonferenz ihre Pläne am 3. bis 5.12. in Bremen um, wäre eben dieses Szenario vielleicht schon am ersten Dezemberwochenende die neue Wirklichkeit.

Wir fordern die Vereine auf, sich diesen Plänen mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten zur Wehr zu setzen! Die Äußerungen der IMK und die geplanten Änderungen zerstören nicht nur freie Fankultur, sondern greifen auch massiv und unbegründet in die Vereinsstrukturen ein.

Die jahrelange gute Arbeit der Vereine und ihrer Partner wird ohne tatsächlichen Anlass mit Füßen getreten, das Erlebnis Stadionbesuch durch Unwahrheiten und egoistische Politiker massiv in seinem Ruf geschädigt.

Vereine: Es geht nur gemeinsam! Wir Fans haben letztes Wochenende über Rivalitäten, Farben und Ansichten hinweg eine starke Einheit gebildet und unsere Haltung zum Ausdruck gebracht. Nun seid ihr an der Reihe!“

Zum Sportlichen: Da war aus Kölner Sicht lange nichts auf der Reihe. Shootingstar Said El Mala – mal wieder nur auf der Bank zu Beginn.

Nach Kaminskis früher Führung (4.) drehten die Adler die Partie noch vor der Pause, erhöhten dank Doppelpacker Burkardt. Dann kam Joker El Mala und Köln durch die Treffer von Bülter und Waldschmidt noch mal ran. Am Ende zuwenig – 3:4.

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