
Köln | Von außen ist es ein unscheinbares, gelbes Acht-Parteienhaus in der Kölner Südstadt.
Doch seit vielen Jahren tobt innen für viele Anwohner der blanke Horror. Noch.
Koeln0221 hatte diverse Male von den Taten des Scheibenschmeißers vom Veedel berichtet. Mangels Schuldfähigkeit blieben diese bis heute ohne Folgen für Täter S.
Doch im „Haus der Angst“ gibt es jetzt Hoffnung. Denn der leider psychisch derangierte Mann, der durch dokumentierte Fäkal-Beleidigungen, verbale Drohungen gegen Leib und Leben, Tätlichkeiten und verheerende Sachbeschädigungen auch die Hausgemeinschaft seit Jahren terrorisiert und Nachbarinnen gar zum Auszug brachte und in Psychologie-Praxen trieb, muss raus.
Fristlose Kündigung fix: Schmeißer muss ausziehen
„Wir konnten ihm endlich fristlos zum 13. April kündigen, wegen all der Vorkommnisse“, sagt die Vermieter-Partei. Nachbar Oliver K. wird noch deutlicher: „Ja, es gibt Hoffnung, dass der tägliche Albtraum bald vorbei sein wird. Am Montag muss er raus.“

Dass der Mann, der seit 1989 laut Angehörigen ohne Tätigkeit sein soll, der Aufforderung Folge leisten wird, ist kaum zu erwarten.
„Doch dann geht das Ganze seinen Gang“, so die Vertreter der Hausgemeinschaft unisono, die auf Betreutes Wohnen spekulieren, „Tagsüber schläft er ja die ganze Zeit, um nachts herumzustreunen und seine Ausraster auszuleben. Hoffentlich können Experten ihn davon dann abhalten.“
Die Spur des losgelösten Schmeissers, der laut Nachbarn Mülltonnen im Hof anbrüllt, zieht sich indes schon länger weiter, bis nach Wesseling, wo er eine Beteiligte, die er regelmäßig bedroht und der er nachstellt, hin verfolgt.
Und auch dort immer wieder durch längst dokumentierte Sachbeschädigungen auffällig wird.
Zumindest im Haus der Angst in der Südstadt aber, hoffen die Anwohner, soll aber bald wieder ein normales Leben möglich sein. . .