
Köln | Für viele Kölner, die stadtauswärts Richtung Rodenkirchen fahren, sind die Zustände unter hiesiger Brücke schon lange kaum haltbar. Dreck, Müll, ein kläglicher Spot von abgetakelten Gastro-Amateuren. Doch das soll bald Geschichte sein!
Denn es gibt Pläne. Die CDU gab hierzu bekannt: „Ein zukunftsweisender Entwurf der arctum Architekten GmbH soll aus einem vernachlässigten Areal ein attraktives Eingangstor in den Kölner-Süden machen.
Zwischen Rheinbrücke und Hauptstraße, genau dort, wo viele Menschen Rodenkirchen erstmals betreten, liegt derzeit ein Ort, der diesem lebenswerten Stadtteil nicht gerecht wird: provisorisch abgestellte Wohnmobile, ungeordnete Stellplätze, in Teilen verwahrloste Tiny Houses und kaum nutzbare öffentliche Flächen prägen das Bild. Doch das kann sich nun grundlegend ändern.“
Mit einem städtebaulichen Entwurf soll der Schandfleck in einen „modernen, einladenden und vielfältig nutzbaren Raum transformiert werden“.

Schandfleck soll Kölns Vorzeigespot werden
Als kurzfristig realisierbaren Einstieg in die Neugestaltung des Areals schlägt die CDU nun die Einrichtung sogenannter Pop-up-Padelplätze vor. Diese temporären Sportflächen können innerhalb kurzer Zeit aufgebaut und bei Bedarf ebenso unkompliziert wieder zurückgebaut werden. Damit ermöglichen sie bereits frühzeitig eine neue, lebendige Nutzung des bislang wenig attraktiven Bereichs – noch bevor langfristige bauliche Maßnahmen umgesetzt werden.
Die Stadt Köln würde hierfür die Fläche zur Verfügung stellen, während Zugang und Bezahlung vollständig digital über eine App organisiert werden könnten. Der entscheidende Vorteil: In dieser ersten Phase wären keine hohen städtischen Investitionen erforderlich. Gleichzeitig würde das Areal belebt, soziale Kontrolle gestärkt und ein attraktives Freizeitangebot für Jugendliche, Familien und sportlich Aktive geschaffen.

Der Entwurf verstehe sich nicht nur als funktionale Aufwertung, sondern als echte Visitenkarte für den Stadtteil. Der Ortseingang solle künftig nicht mehr das „blinde Fleckchen unter der Brücke“ sein, sondern ein Ort mit Charakter, Wiedererkennungswert und Lebensqualität. Eine Einladung an Familien, Jugendliche, Spaziergänger und Besucher.
Oliver Kehrl, Vorsitzender der CDU Rodenkirchen, begrüßt die Pläne ausdrücklich:
„Rodenkirchen ist ein Stadtteil mit hoher Lebensqualität und genau das muss sich auch an seinen Zugängen widerspiegeln. Die Neugestaltung des Ortseingangs ist ein starkes Zeichen für eine kluge Stadtentwicklung, die Aufenthaltsqualität, soziale Nutzung und Sicherheit miteinander verbindet. Ich unterstütze das Projekt mit voller Überzeugung.“
Die CDU setze sich daher im Rat der Stadt Köln und auf Landesebene für die zügige Realisierung ein.
Constanze Aengenvoort, Mitglied des Rats der Stadt Köln: „Es geht uns um deutlich mehr Grün, wir wollen am Ortseingang zusätzliche Bäume pflanzen, damit Rodenkirchen lebendig bleibt. Eine gepflegte Stadt ist mehr als nur Sauberkeit, es braucht nachhaltige Pflege von Grünflächen, Bäumen und Stauden, damit Köln langfristig attraktiv bleibt. Städtisches Grün gehört zu einem hochwertigen öffentlichen Raum, das bedeutet Bäume, Biodiversität und Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen.“