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Februar 16, 2026
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Sessionsmotto 2027 ist da: Das sagen Erry, Weininger, JP Weber

Köln | Es ist raus!

Das Festkomitee Kölner Karneval hat während des laufenden Rosenmontagszugs das mit großer Spannung erwartete, neue Sessionsmotto rausgehauen.

„ALAAF – Mer dun et für Kölle“ ist damit bald Geschichte. Das Motto für die Session 2027 lautet: „Morje es, wat do drus mähs“

Wir sammeln Reaktionen zu dem neuen Slogan. Fastelovend-Legende King Size Dick: „Trifft zu, wie alles im Leben!“

Sitzungspräsident Volker Weininger: „Gefällt mir sehr, weil es so optimistisch ist!“

Familie Sebus: „Ich finde es gut, die Bevölkerung weiter mit in die Verantwortung zu nehmen. Meckern kann man schnell, selbst was (besser) machen sollte in den Köpfen vertieft werden. Einfach mal was versuchen,  wenn es nicht direkt klappt, weiß man auch dass es aufwendig ist  und achtet die Leistung anderer vielleicht mehr.

Volker Weininger und Ludwig Sebus

Arena-Chef Stefan Löcher: „Gefällt mir total, weil es so passend ist für die ganze Gesellschaft in jeder Hinsicht privat beruflich und für die Gesellschaft“

Kölschsänger Micky Brühl: „Finde ich gut, stimmt völlig und lässt viele Überraschungen zu. Kann spannend werden!“

Ur-Fooss Erry Stoklosa: „Gefällt mir! Ist ähnlich wie ein alter Fööss Song“ Et jitt kei jrößer Leid als dat wat mer sich selfs ahn seit“ also du bestimmst selbst, was morgen wird“

Screenshot

Bütt-Legende Jupp Menth sieht das Motto kritisch: „Die Mottos/en sollten kölnbezogener sein, bisschen mehr Inhalt, ohne Lebensweisheiten!!“ Gefällt mir nicht!“

Agentur-König Horst Müller: „Finde ich richtig klasse! Das Motto steht für mich für Eigenverantwortung, Optimismus und einen modernen Zeitgeist. Karneval muss gestaltet werden. Mit Verantwortung, ganz viel Herz und professionellem arbeiten. Wirklich ein Motto das perfekt in der Session gelebt werden kann.“

JP Weber.

Entertainer JP Weber: „Ein gutes Motto ! Es beschreibt und zeigt die Eigenverantwortung für Jung und Alt, welchen Weg das Brauchtum und damit auch unsere Stadt in den nächsten Jahren geht“

Tausendsassa Lukas Wachten: „Super Motto! Kölsch und mit der Chance auf einen positiven Blick in die Zukunft. Wer wenn nicht der Kölner Karneval sollte die Menschen dazu aufrufen, anzupacken und die Zukunft zu gestalten“

Sängerin Bianca Schüller: „Morje es! Wat do drus mähs!‘ – das ist für mich mehr als ein Sessionsmotto. Es kann unter anderem eine Haltung sein. Gerade als neue Sängerin im Karneval weiß ich: Jede von uns hat die Chance, etwas zu bewegen. Wir Frauen gehören auf die Bühnen, in die Bands und mitten ins Herz des Fasteleer. Ich freue mich riesig, meinen Teil dazu beizutragen – laut, bunt, und mit ganz viel Gefühl.“

Moderator Robert Greven: „Ich finde das Motto sehr gut. Das zeigt für mich einfach nach vorne schauen. Nehme dein Leben in der Hand und schau, was draus wird.“

Brings-Gitarrist Harry Alfter: „Gefällt mir – der Spruch selber ist sehr gut. Ein gutes Statement.“

Das Festkomitee erklärt das Motto selbst wie folgt. „Wir alle verzweifeln manchmal an den ganz großen Themen unserer Zeit: ob kriegerische Auseinandersetzungen, weltweite Krisen, steigende Inflation oder Rentenlücke”, so Christoph Kuckelkorn, scheidender Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dabei verliert man oft aus dem Blick, dass man selbst etwas tun kann. Vom wertschätzenden Umgang miteinander über Hilfsbereitschaft im Alltag bis zum Energiesparen und nachhaltigem Handeln ganz allgemein: Jeder von uns entscheidet mit, welchen Kurs wir steuern und wie das Morgen aussehen wird. Also: Arsch huh und anpacken!” 
 
Der Aufruf, selbst aktiv zu werden, sei dabei auch ein klares Statement all jenen gegenüber, die es sich in ihrer Social-Media-Blase auf dem Sofa bequem gemacht haben und täglich mit platten Kommentaren zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Nur, wer sich mit anderen austauscht und gemeinsam nach Lösungen sucht, wird am Ende erfolgreich sein – das nennt man Demokratie”, so Kuckelkorn weiter. „Gerade in einer Zeit der weltweit stärker werdenden Autokraten ist es wichtig, zu spüren, dass man selbst etwas bewegen kann. Wir sind nicht ohnmächtig – weder in unserer kleinen Welt des Karnevals, noch in der Stadtgesellschaft, noch in der Gesellschaft insgesamt.”

Das Sessionsmotto solle jeden einzelnen ansprechen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen, dass es sehr vielfältig und bunt Niederschlag in den Aktivitäten der Jecken finden wird. Während der eine mit einer Veedelsgruppe vielleicht eine nachhaltige Wiederverwendung von Kostümen initiiert, kümmert sich der andere mit karnevalsinteressierten Schülern und Lehrern möglicherweise um eine Kölsch-AG, die mit dafür sorgt, dass Sprache und Liedgut in Köln auch für künftige Generationen erhalten bleiben.

Auch das Festkomitee selbst hinterfrage sich und seine Rolle: Das breit angelegte und wissenschaftlich begleitete Zukunftsprojekt „Alaaf 2040” soll Schwerpunkte der karnevalistischen Arbeit von morgen definieren. 
 
„Das Motto ist kein naives ‚Alles wird gut‘. Im Gegenteil: Wenn nicht jeder mit anpackt, wird die Zukunft ganz sicher nicht rosarot”, so Kuckelkorn weiter. Wir sind jetzt schon darauf gespannt, welche kleineren und größeren Zukunftsprojekte die kölschen Jecken in den nächsten Monaten anstoßen werden – im Karneval oder in anderen Bereichen des Lebens.”

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