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Schilder-Irrsinn auf Schäl Sick: Anwohner fühlen sich vera…

Köln | „Wir sind wirklich entsetzt über diese Art der Kommunikation mit den über 3.000 Anwohner:innen unserer Siedlung Schönrath und allen weiteren Betroffenen der Brückensperrung!

Sagt Berit Kranz. Die aktuell aufgestellte SPD-Landtagskandidatin für nächstes Jahr wohnt in unmittelbarer Nähe zur Brücke Am Flachsrosterweg.

Das Theater um den geplanten Rückbau der Brücke hält die Anwohner seit vielen Wochen in Atem.

Nach dem jüngsten Beschluss der Bezirksvertretung hatten sie auf die einspurige Lösung gebaut, um dem aus ihrer Sicht drohenden Verkehrskollaps im Veedel noch zu entgehen.

Anwohner beklagen Kommunikations-Chaos

Doch wie ein zum Wochenende neu aktuell aufgestellter Schilderwald rund um das Areal zeigt, war das wohl eine Luftnummer!

„Der Beschluss der Bezirksvertretung Mülheim für die einspurige Brücke interessiert die Verwaltung wohl offensichtlich nicht“, so Norbert Fuchs, „Das hat der Dezernent in der Sitzung ja schon klar gesagt. Was jetzt passiert, weiß keiner.

Die DB-Strecke ist ja jetzt gesperrt und in diesem Zeitraum der Sperrung muss eben die Stadt die alte Brücke abreißen und die neue Behelfsbrücke errichten..“

Der langjährige Bezirksbürgermeister unkt: „Daher ist zu vermuten, dass entweder gar keine Brücke jetzt kommt für die Übergangszeit der nächsten Jahre oder dass nur eine Brücke, wie vom Dezernenten ursprünglich geplant, für Radfahrer und für Fußgänger kommt. Die braucht man allerdings laut der Anwohner nicht.“

Besonders bitter: Schilder werden aufgestellt, Infos gibt es nüscht!

Kranz empört sich: „Während es bzgl. der Schienenarbeiten der DB schon Monate im Voraus ausführliche Informationen zu möglichen Einschränkungen per Post gegeben hat, werden hier, bei weitaus massiveren Einschränkungen, lediglich Schilder aufgestellt.

Diese sind zudem z.T. irreführend: wohin sollen Rad- und Fußverkehr umgeleitet werden – das Umleitungsschild an der Ecke Berlinerstr. zeigt Richtung Autobahn/Mülheim, obwohl es für nichtmotorisierten Verkehr auch über den Oderweg möglich wäre nach Stammheim und Dünnwald zu kommen (ca. gleiche Distanz). Beide Möglichkeiten machen einen Umweg von über 20 Minuten zu Fuß zur S-Bahn Stammheim aus.“

Und: „Auf die Anfragen der Anwohnerinitiative und zu ihrer Übergabe einer Petition mit über 1.800 Unterschriften an Dezernent Egerer, hat es weder von ihm und seinem Dezernat, noch von seiten des OB eine Antwort gegeben.

Die Initiative hatte den OB angeschrieben und bisher keine Antwort erhalten. Sie ist sehr enttäuscht.“

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