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Februar 9, 2026
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Raub! Zweimal falscher „Besuch“ für armen Senior (68)

Köln | Niemanden so einfach in die Wohnung lassen!

Ein neuer Fall schändlichen Raubs schockiert die Stadt. Denn die Polizei gibt bekannt: „Nach einem Raubüberfall auf einen 68-jährigen Kölner im Stadtteil Neubrück am Samstagabend (7. Februar) bittet die Polizei Köln um Hinweise.

Nach aktuellem Ermittlungsstand hatten bereits zur Mittagszeit falsche Polizeibeamte die Wohnung des Seniors im Europaring aufgesucht, um Informationen über seine Wertsachen zu erlangen; sie wurden jedoch von dem Kölner abgewiesen. Gegen 18.45 Uhr verschaffte sich dann ein vermeintlicher Sanitärhandwerker unter dem Vorwand einer Reparatur Zutritt zur Wohnung. Kurz darauf folgte ein Komplize.

Besonders dreister Überfall in Neubrück

Die Unbekannten überwältigten den 68-Jährigen, bedrohten ihn körperlich und erzwangen so die Herausgabe von Wertsachen. Vor ihrer Flucht schlossen die Männer den Senior in einem Zimmer ein.

Täterbeschreibung:

   - Geschlecht: männlich
   - Alter: ca. 25-40 Jahre
   - Größe: etwa 180-190 cm
   - Erscheinungsbild: dunkle Haare
   - Kleidung: dunkle Handwerkerkleidung

Die Polizei fragt:

   - Wer hat am Samstag im Bereich Europaring verdächtige 
     Beobachtungen gemacht?
   - Sind die beschriebenen Personen bereits vor der Tatzeit im 
     Wohngebiet aufgefallen?
   - Wurden Anwohner am selben Tag ebenfalls von falschen Polizisten 
     oder unangekündigten Handwerkern kontaktiert?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Erfolge gab es dagegen beim Thema Videoüberwachung.

Weiter wurde bekanntgegeben: „Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen der Landes- und Bundespolizei sowie der Auswertung von Videomaterial haben Ermittler am gestrigen Montag zwei jugendliche Tatverdächtige (14, 17) vorläufig festgenommen. Das Duo steht im Verdacht, innerhalb weniger Stunden am vergangenen Sonntag (8. Februar) mindestens fünf Eigentumsdelikte im Kölner Stadtgebiet begangen zu haben. Die beiden Nordafrikaner, die sich nach ersten Erkenntnissen erst seit dem Tattag unerlaubt im Bundesgebiet aufhalten, sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Serie begann nach aktuellem Stand der Ermittlungen am Hauptbahnhof:

Gegen 2.15 Uhr suchten die beiden Jugendlichen die Nähe eines 21- jährigen Passanten. Während der 14-Jährige ihn mit der sogenannten „Antanz-Masche“ ablenkte und ihn festhielt, riss der 17-Jährige dem Mann eine Goldkette vom Hals. Das Duo flüchtete zunächst unerkannt, wurde jedoch von den Überwachungskameras des Hauptbahnhofs erfasst.

Fortsetzung in der Innenstadt:

Am späteren Morgen trafen die Tatverdächtigen in einem Kiosk am Mauritiuswall auf einen 36-jährigen Kölner. Sie verfolgten den Mann bis zu seiner Wohnanschrift in der Merlostraße. Dort riss der 14-Jährige ihm die Kette vom Hals, woraufhin beide Verdächtige in Richtung Lentpark flüchteten.

Weitere Taten durch Videoanalyse geklärt:

Die anschließende Auswertung weiteren Videomaterials durch die Bundespolizei brachte die Ermittler auf die Spur dreier weiterer Taten. Zwischen 6.50 Uhr und 7.45 Uhr konnten dem Duo zwei Taschendiebstähle sowie ein Handgepäckdiebstahl im Bereich des Hauptbahnhofs zweifelsfrei zugeordnet werden.“

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