
Köln | Er hinterlässt durch sein freundliches Wesen eine große Lücke in Köln-Mülheim. . .
Die Stammtischgesellschaft „Nie gehässig“ trauert an diesem Wochenende um eines seiner beliebtesten Mitglieder. Und im Netz ist die Welle des Kondolierend groß.
Die Gesellschaft gibt es seit 1928, nun muss sie den herben Verlust eines Aushängeschilds im kölschen Fasteleer verkraften.
Stammtischgesellschaft erinnert an Urgestein
„Mit großer Trauer erreicht uns die Nachricht vom Tod unseres Vereinskameraden und Freundes Werner Heydemann.
Bis zu seiner Erkrankung nahm er sehr aktiv am Vereinsleben teil. Trotz gesundheitlicher Rückschläge plante und engagierte er sich immer wieder von Neuem. Das war seine Motivation, aus der er Kraft schöpfte“, heißt es in einem bewegenden Nachruf auf Werner.
Und weiter: „Er war ne kölsche Jung der nicht nur im bei „Nie gehässig“ beliebt war. Mit Werner Heydemann verliert die Stammtischgesellschaft „Nie gehässig“ einen treuen Freund und guten Kameraden. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Die Stammtischgesellschaft „Nie gehässig“ wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Hans J. Bender
Präsident“

Die Welle der Anteilnahme auf das Posting in den sozialen Netzwerken ist groß. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Stammtischgesellschaft mit Herz gelebt wird.
Und eine Zukunft hat: 2024 ging der Verein erstmalig nach der Corona-bedingten Zwangspause wieder bei den Schull- un Veedelszöch mit. Auch in 2025 war der Verein wieder dabei, diesmal unter der neuen Fußgruppenleiterin Sonja Flader.
Mit den vielen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern Helmut Zoch und Erich Radermacher (seit 2024) werden die alten Stammtischtraditionen wie karnevalistische Veranstaltungen, Brunnenfest, musikalischer Frühschoppen oder andere Aktivitäten durchgeführt.
„Frohsinn und Geselligkeit nehmen auch heute noch ihren festen Platz in der Stammtischgesellschaft „Nie gehässig“ ein Das beste Rezept für Spaß an d’r Freud kann daher auch in Zukunft nur lauten: Zum “Nie gehässig” jon – wo all zesamme ston!“
Werner, um den man nun trauert, hat das vorgemacht. . .