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Neuer Haie-Vereinsrekord nach knappen Erfolg über Iserlohn

Die Kölner Haie feiern gegen die Iserlohn Roosters einen weiteren Sieg und stellen einen neuen Vereinsrekord in der DEL auf. Foto: Denis Wroblewski

Köln | Als Patrick Russell 128 Sekunden vor der Sirene ins verwaiste Iserlohn Tor getroffen hatte, war es geschafft. Durch einen 4:2-Erfolg über die Roosters feierten die Kölner Haie einen neuen Vereinsrekord.

Denn der Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga holte sich den 14. Sieg in Serie. Zuvor hatte der Verein zweimal 13. Erfolge in Serie (1995/96 sowie 2005/206) bejubeln dürfen.

Die Haie fressen sich unnachahmlich durch die DEL und haben gleich den nächsten Rekord im Visier. In der Spielzeit 2001/02 gewannen die Adler Mannheim 15 Partien in Folge und haben bislang die längste Siegesserie der Liga aufgestellt. Die können die Bestmarke am Freitag bei den Schwenninger Wild Wings egalisieren.

Haie-Kapitän Müller: „Wollen jedes Spiel gewinnen“

„Wir sind auf dem Weg und wollen jedes Spiel gewinnen. Jetzt haben wir 14. Siege. Wir gehen das nächste Spiel aber an, als wäre es ein normales, und schauen nicht, was davor oder danach war, sondern gucken von Spiel zu Spiel“, erklärte Kapitän Moritz Müller. „Da waren bestimmt auch mal Spiele dabei, die wir hätten verlieren können, haben aber trotzdem einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Beschweren tun wir uns da nicht.“

So wie der Erfolg gegen die Roosters, die dem Vizemeister alles abverlangten, um nach fünf Auswärtsspielen in Folge auch in der Lanxess-Arena erfolgreich zu bleiben. „Wir hatten das Spiel nicht so richtig im Griff. Iserlohn hat uns das Leben schwer gemacht und hatte viele Chancen“, meinte Dominik Bokk, dem die wichtige Führung im Powerplay gelang.

Der Stürmer sagte weiter: „Wir haben defensiv gut gestanden und hatten mit Janne Juvonen wieder einen starken Torwart im Tor – das hat uns dabei geholfen, die Punkte einzufahren.“

Kölner Haie und Iserlohn Roosters mit Chancen

Nach dem 1:0 hatten beide Mannschaften im mit 18.600 Besuchern ausverkauften Henkelmännchen gute Möglichkeiten. Eine davon verwerteten die Haie zum 2:0. Louis-Marc Aubry bediente den genesenen Nate Schnarr am zweiten Pfosten, der Andreas Jenike mit einem Direktschuss von links zum zweiten Mal an diesem Tage überwand.

Die Sauerländer ließen sich aber nicht abschütteln, Daniel Fischbuch tauchte frei vor Juvonen auf uns markierte das 1:2. Die alte Zwei-Tore-Führung stellten die Haie aber wieder durch Aubry her.

Im letzten Drittel kamen die Gäste aus Iserlohn durch Chris Thomas 3:41 Minuten vor Spielende auf 2:3 heran. Alles die Sauerländer alles auf eine Karte setzten und Jenike für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahmen, machte Russell zum Jubel der Haie-Fans alles klar.

„Beide Teams haben gutes Eishockey gespielt. Es gab nicht wirklich viele Offensivchancen, gerade bei uns – wir hatten nicht die Energie, die wir sonst haben, um Offensive zu erzeugen. Iserlohn hat es defensiv sehr gut gemacht“, analysierte Kari Jalonen.

Der finnische Trainer lobte aber sein Team: „Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit viele solcher Spiele, am Ende finden wir aktuell einen Weg, Spiele zu gewinnen. Auch, weil wir auf der Torhüterposition sehr gut aufgestellt sind. Die Unterzahl-Spieler haben heute stark gearbeitet. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich freue mich sehr über den Sieg.“

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