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Januar 30, 2026
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Nächster Akt im „Kölner Taxi-Krieg“: Attacke gegen Uber und Bolt!

Traditionelle Taxler. Foto: @koeln0221

Köln | Man kennt als Kölner die Situation.

Schnell aus dem Kölner Süden zum Deutzer Bahnhof: Unser Reporter fuhr für 6.94 € mit einem Mietwagenanbieter per App. Als er zwei Tage zurückkam, nahm er ein traditionelles Taxi: 13,80 € für dieselbe Strecke. Aus Fahrgastsicht scheint die Sache im Einzelfall klar, womit man sich kutschieren zu lassen hat.

Doch es gibt neue Entwicklungen im Kölner „Taxi-Krieg“, der im Verkehrsalltag auf den Straßen der Domstadt unübersehbar ist.

Denn: Unter dem Slogan „Achtung Kontrolle!“, rechnet der Taxiruf Köln mit der Niedrigpreis-Konkurrenz per Posting im Netz öffentlich ab. Auslöser: Ein aktuell veröffentlichter Kontrollbericht der Stadt mit neuen Zahlen zur Lage, speziell Erkenntnissen zu den Mietwagen-Anbietern Uber und Bolt (Freenow und Bliq sind in Köln bereits raus).

Vom Taxiruf heißt es dazu: „Die bei den Fahrdiensten von UBER und BOLT mit – durchaus verständlicher – Begeisterung wahrgenommen niedrigen Fahrpreise (zumindest an manchen Tagen) werden – so die bisherigen Erkenntnisse – wohl weitgehend durch Lohndumping (etwa 6.- Eu netto/Std), Sozialbetrug und Gesetzesverstöße finanziert. 

Die Kölner Kunst-Verheißung Mikail Akar bemalte Uber.

Beweise? Gerne … Dank eines Datenabgleichs des Ordnungsamts Köln mit den Daten von Uber und Bolt im Mai und November 2025, konnten bereits insgesamt über 140 Fahrzeuge ermittelt werden, die illegal als Mietwagen unterwegs waren!“

Starker Tobak! Bei Kontrollen von Ordnungsamt, Zoll und Polizei nahe des Neumarkts seien bei jedem vierten Wagen Auffälligkeiten festgestellt worden. Es wird unterstellt, dass betroffene Fahrer „diese Kontrolle, die sich ja schnell via whatsapp und Handy rumgesprochen hat, stiekum umfahren haben. Sonst kämen wir sehr schnell auf weit höhere Zahlen!“

Die Billigpreise kämen wohl zumeist durch „Mindestlohnbetrug und Hinterziehung von Sozialabgaben!“, zustande, „Das sollte sich jeder Kunde bewusst machen. Die Armen fahren hier die Armen. (…) Über diesen illegal geführten Wettbewerb sind nicht nur wir, sondern auch die langjährig und ehrlich arbeitenden Funkmietwagenbetriebe, sauer. 
Schön, wenn diese Kontrollen nun auch weiter fortgesetzt werden und so vielleicht wieder Fairness im Fahrgastgewerbe herrscht. So wie es jeder andere in seinem eigenen Berufsumfeld ja auch wünscht und erwartet.

Taxiruf Köln 2882 – wir stellen uns gerne jedem Wettbewerb! WENN er fair geführt wird.“

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