
Köln | „Es hat wirklich noch geklappt. Ich bin einfach nur glücklich“
Sagt Georg Herkenrath, als ihn koeln0221 am Montag Mittag erreichte. Wir hatten zuerst vom drohenden Aus seines traditonellen Severinslaufs berichtet, auf das uns der begeisterte Hobby-Läufer Bernd Höft aus der Südstadt Ende Februar traurig hingewiesen hatte.
Doch durch die so entstandene und tausendfach gefächerte Aufmerksamkeit, die der begeisterte Läufer Bernd Höft und niemand anders entfacht bzw. bei anderen Medien ausgelöst hatte, wurde dies nun doch noch tatsächlich abgewendet!
„Ja, mein besonderer Dank gilt dem Bernd, der das Ganze ins Rollen gebracht hat“, so Herkenrath, „die Mittel, um den Lauf zu starten, sind jetzt da. Denn die Reissdorf Brauerei wird das Projekt mit unterstützen. Die Zeit ist knapp und ich bin in der Orga ja eine One Man-Show, aber das kriegt man hin.“
Einfach toll für die vielen Hobbysportler, die die beliebte Strecke über 5 und 10 km am Rhein entlang und zur Vringspooz zurück bei frühlingshaften Temperaturen zum nun schon 41.mal wieder genießen dürfen.

Vor allem für den früheren Kölner Festkomitee-Vorstand Höft, der sogar eigeninitiativ eine Spenden-Sammlung im Netz ins Leben gerufen hatte, um die dringend benötigten rund 10 000 Euro noch zusammenzukratzen und schon bei über 500 Euro stand.
„Alleine das Ziel in der Torburg und der Lauf am Rhein und den Kranhäusern entlang ist unglaublich schön und eine Werbung für die Sportstadt. Lück wie ich und du stehen an den Fenstern, wenn die Sonne rauskommt und entlang der Strecke“, hatte der Erfinder diverser Sessionsmottos im Karneval geschwärmt und sein Engagement begründet.
Mit Erfolg! Am 26. April fällt nun wieder der Startschuss im Veedel – und die Tradition in der Südstadt lebt weiter!