
Köln | Wer den Schaden hat. . .
Wieder keine WM für Italien! Nach 2018 und 2022 wird die „Squadra Azzurra“ auch 2026 nur die Rolle des Zuschauers bleiben.
Das blamable Aus bei Fußballzwerg Bosnien nach Elfmeterschießen im Relegationsthriller kommt einer nationalen Tragödie für den viermaligen Titelträger gleich.
Und ruft sogleich die Spötter auf den Plan. Erst recht in Köln. . .
„Karma“, findet Fußball-Gastronom Martin Schlüter („Reissdorf am Hahnentor“), „Der letzte italienische KO-Sieg bei einer WM war das Finale 2006. Der Fußballgott, Thorsten Frings & Zinedine Zidane vergessen nie.“
Tuppes vum Land nimmt kein Blatt vor den Mund
Und auch ein Star aus der Bütt meldete sich prompt zu Wort.
„Wer bei der nächsten Fußball-WM Public Viewing machen möchte, kann dies wunderbar im Italienurlaub tun. Da dürfte Platz sein“, veröffentlichte Jörg Runge alias „Ne Tuppes vom Land“ schelmisch auf Instagram.
Relativierend schob er als Text zu dem bitterbösen Fotopost dazu: „Leider kein Aprilscherz…Italien erneut nicht bei der WM dabei. Persönlich bedauere ich das sehr, da Spiele gegen Italien doch immer auch etwas Besonderes sind. So reicht es heute lediglich für einen Gag und die Hoffnung, dass man demnächst wieder dabei ist. Forza Italia…macht keinen Spaß ohne Euch.“
Das sieht man naturgemäß bei den Lustigen Bosniaken anders, die Italo-Trainer-Graupe Gennaro Gattuso, Alibi-Schnibbler Sandro Tonali und Rasta-Zottel Moise Kean den sportlichen Gar in ihrer anachronistisch anmutenden Kick-Bruchbude von Zenica ausmachten.
FC-Leihgabe Imad Rondic etwa postete launige Gesänge aus der bosnischen Heimat – und feierte so die Sensation für das kleine Land vom Balkan um Star Edin Dzeko und Co., das nach 2014 zum zweiten Mal überhaupt erst zu einer WM fährt.