
Rheinbach | Er will nicht aufgeben. Sondern stattdessen trommeln – und kämpfen!
„Das ist sooo traurig. Der letzte kulturelle Treff meiner Heimat geht kaputt“, sagt Gottfried Kalenberg mit trauriger Stimme im Gespräch mit koeln0221.
Der erfolgreiche Kölner Schlagersänger, der ursprünglich seine Wurzeln in Rheinbach hat, unterstützt im Netz und vor Ort eine Initiative namens „Rettet die Alte Post“, es werden Unterschriften zum Erhalt des Traditionshauses in Rheinbach benötigt, damit dieses nicht ein weiteres Beispiel für das derzeit grassierende klassische Kneipensterben wird.
Gottfried Kalenberg sammelt Unterschriften für Alte Post
Denn: Der beliebten Kneipe „Alte Post“ droht das Ende. Von Seiten der Pächterin wurde das Pachtverhältnis zum Herbst gekündigt, obwohl die Pächterin selbst gerne weitermachen würde, wie „Rheinbacher“ berichtet.
Stattdessen solle ein China-Restaurant aufmachen. Das Ende der Alten Post, so wie man sie halt kennt, wäre ein Schock für die alteingesessenen Gäste, die ihren Fixpunkt als Treff im Gesellschaftsleben, speziell im Vereinsleben im Ort, einbüßen würden.
Eine Initiative rund um Fred Paral, Ruth Hering, Heiko Hecking und Stefan Raetz sammele daher nun Unterschriften für den Verbleib der Alten Post, damit vielleicht ein kleines Gastro-Wunder geschehe und es noch zu einem Umdenken bei der Eigentümerin komme. Gotti: „Wie ich gehört habe, haben bereits mehr als 1000 Unterstützer gezeichnet.“
Ein weiterer Termin dazu folgt demnächst: Am Samstag, dem 21. Februar 2026 ab 10.00 Uhr wollen die Initiatoren in der Rheinbacher Hauptstraße / Ecke Weiherstraße weiter auf Unterschriftenjagd für die Alte Post gehen.
Gotti, der vor Ort bereits zur Freude der Gäste auftrat, ist eh dabei: „An dieser Gaststätte hängt mein Herz!“