
Köln | Das Boxen in Deutschland wäre ohne ihn so nicht denkbar!
Große Ehre für Eberhard Ebby Thust (78).
Denn: Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB) wurde der charismatische Ex-Promoter und Experte für seine Lebensleistung und die 60-jährige Mitgliedschaft im Verband gefeiert.
Ehre, wem Ehre gebührt. Denn Wahl-Mallorquiner Ebby empfing als Zeichen der Anerkennung seinen eigenen Gürtel!
Sein Kölner Weggebleiter Roland Bebak, Manager von Fünffach-Weltmeister Felix Sturm, kreierte das Kunstwerk: „Das ist Ehrensache. Für seine besonderen Verdienste um unseren Sport haben wir einen Meisterschaftsgürtel mit seinem Konterfei angefertigt. Denn vor dem Ebby kann man nur den Hut ziehen.“
Ebby Thust für Verdienste um Deutsches Boxen geehrt
Überreicht wurde der illustre Ritterschlag standesgemäß von BDB-Boss Thomas Pütz, der die gesamte Branche erst neulich zur Geburtstagssause nach Mallorca geladen und als jovialer Gastgeber großzügig ausgehalten hatte. Und der selbst als Überraschung geehrt wurde.
Das renommierte Box-Portal Boxen1 widmete Trust quasi eine Laudatio: „Die Auszeichnung würdigt nicht nur seine langjährige Zugehörigkeit, sondern auch seinen nachhaltigen, jahrzehntelangen Beitrag zum deutschen Profiboxen“, heißt es da.
Und weiter: „Die „Kultfigur des deutschen Boxens“ war zu Beginn seiner Box-Karriere 1966 zunächst Zeitnehmer, später technischer Leiter vieler Boxveranstaltungen sowie Manager und Promoter einiger der bekanntesten deutschen Boxer aller Zeiten.

Er veranstaltete Kampfabende mit Jose Valera, Charly Graf, Rüdiger Schmidtke, Willi Fischer, Ralf und Graciano Rocchigiani, Markus Beyer, Dariusz Michalczewski und vielen mehr. Auch die ersten Kämpfe der Klitschko-Brüder fanden unter Ebby Thusts Aufsicht statt.“
Ruhig wird um den früheren Zeitzeugen des legendären „Chicago am Rhein“, der mit Szene-Wirt Beckers Dieter im „Klein Köln“ gegenüber des Sartory die Nächte zum Tag machte, nie.
Heute ist der 78-Jährige, der den Profiboxsport seit nunmehr sechs Jahrzehnten begleitet und für Sauerland wie Universum arbeitete, noch immer vor im Berufungsausschuss des BDB tätig.
Das Magazin: „Er ist damit immer noch einer der prägenden Köpfe im Hintergrund des deutschen Profiboxens.“