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Januar 5, 2026
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Kölner Kneipensterben: Auch „FC-Hofburg“ in Nippes betroffen?

Das Schill-Eck in Nippes. Fotos: Yener Kisla/Warehouse Club

Köln | Was kommt da dieses Jahr nur auf uns zu?

koeln0221 hatte exklusiv vom Abschied der Karnevalskneipe „Zum Jan“ nahe des Neumarkt berichtet. Inhaber Sascha Floss hatte in den sozialen Netzwerken in der Nacht auf Montag mit emotionalen Worten bittere Fehler eingestanden und gleichzeitig traurig angekündigt, das zuletzt viel im Netz kritisierte Jecken-Lokal, wo auch Loss mer schwade schon mehrmals erfolgreich stattfand, an Aschermittwoch dicht zu machen bzw. dichtmachen zu müssen.

Vor wenigen Wochen erst hatte es am problematisch gelegenen Hotspot einen nächtlichen, schweren Einbruch gegeben. FC-Fan Floss will sich in Erftstadt Liblar nun um das bekannte Lokal „Schwan“ kümmern.

Doch apropos FC. Es dauerte nicht lange, und nach Erscheinen unseres Artikels monierten User in den Kommentaren, dass neben dem „Zum Jan“ auch eine weitere beliebte Kölschkneipe bereits an Aschermittwoch vor dem Aus stehen solle.

Gemeint: Das beliebte „Schill-Eck“ auf der Neusser Straße in Nippes. Eine echte FC-Hofburg für die Geißbock-Anhänger und Vollblut-Jecken aus dem Veedel. Heimat der Fans, bekannt für seine herzhaften Frikadellen.

koeln0221 hakte also selbst nach und machte sich vor Ort wegen der öffentlichen Gerüchte ein Bild. Aschermittwoch stimme nicht, heißt es auf unsere Nachfrage. Gleichwohl wäre es aber tatsächlich so, dass der Mietvertrag von Vermieterseite aus nicht verlängert würde. Dies bedeute das Aus nach 46 Jahren. Was für eine traurige Gastro-Nachricht!

Ob eine Online-Petition da helfen könnte, noch die Verantwortlichen umzustimmen? Man kenne sich mit sowas nicht aus, heißt es. Wie es nun weitergeht? Offen. Auch Kölner Depeschen griffen das Thema mal wieder nach uns auf.

Klar ist in jedem Fall: Wenn auch das Eck dichtmachen sollte, würde vielen Nippesern eine Ur-Anlaufstelle und Kölsch-Institution fehlen. Das Kölner Kneipensterben geht umgebremst weiter. . .

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