
Köln | Diese Geschichte hätte fast das Zeug für einen Shakespeare-Plot…
Im September 2024 sorgte eine rätselhafte Blut-Tat in Rath-Heumar für Rätsel und Schlagzeilen gleichermaßen. Der 45-jährige Unternehmer Stefan S. (Name bekannt) wurde unvermittelt an der Haustür vor den Augen seines Kindes von einem schwarz eingehüllten Masken-Duo attackiert und wie im Horrorstreifen mit mehreren Hieben quasi abgestochen.
Wer hinter dem überraschenden Angriff steckte?
Monatelang tappten die Behörden zunächst im Dunklen. Doch nach der Festnahme der beiden Männer kam Bewegung zur Frage des Hintergrunds in die Sache. Und wie das Ganze letztlich ausging, schockiert nun!
4500 Euro Prämie für eine „Abreibung“ an der Haustür
Denn der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete ausführlich über den Gerichtsprozess und seinen Ausgang. Demnach wurde die Ex-Partnerin des Unternehmers vom Kölner Landgericht als Auftraggeberin der Tat zu zehn Jahren Knast verurteilt.
Die kölsche „Lady Macbeth“ habe für 4500 Euro die zwielichtigen Gestalten aus dem Rockermilieu – mit Missbrauchsvorwürfen garniert – aufgehetzt und angeheuert, um dem verhassten Ex-Mann angeblich eine „Abreibung“ zu verpassen. Doch laut des Berichts nahm ihr das Gericht dies nicht ab.
Im Gegenteil sei es um Schulden und Sorgerechtsstreitigkeiten gegangen. Die Strafe für die 32-Jährige: 10 Jahre! Nichts wars mit der erhofften Bewährung. Einer der Attentäter fährt ebenso ein, kassierte elf Jahre Gefängnis. Revision beim Bundesgerichtshof ist beantragt.
Der Geschäftsmann hatte Glück im Unglück, überstand die Attacke schwerverletzt knapp, eine Not-Operation rettete ihm damals in letzter Sekunde das Leben. Die Narben werden ihn immer an die schreckliche Tat und die kölsche Lady Macbeth erinnern.