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Klub von Ex-FC-Star steigt freiwillig in Ösi-Landesliga ab!

Carsten Jancker steht vor einem Neuanfang – mal wieder. Foto: Herbert Bucco

Oedt | Sie nannten ihn „Popeye“ oder „Tanker“!

Als Spieler agierte Carsten Jancker (51) auf dem höchsten internationalen Niveau.

Er schaffte in vier Jahren Köln beim FC den Sprung in die Bundesliga und agierte dann gar für den FC Bayern in der Champions League und die Nationalmannschaft bei Großturnieren.

Doch als Trainer hat der sympathische Glatzkopf bislang leider nicht wirklich reüssiert.

Die aktuelle Entwicklung: Sein aktueller Regionalliga-Klub ASKÖ Oedt in Österreich, wo Jancker seit 2006 seinen Lebensmittelpunkt hat, gab gestern (26. Mai 2026) den freiwilligen Rückzug bekannt, steigt somit trostlos in die Ösi-Landesliga ab!

Carsten Jancker spielte Anfang der 90er in Köln

„Wir haben in den letzten Jahren sportlich gute Arbeit geleistet, sehen aber unter den aktuellen Bedingungen keine Möglichkeit mehr, den eingeschlagenen Weg seriös weiterzuführen“, hieß es vom klammen Provinzverein aus Oberösterreich.

Für den Vize-Weltmeister von 2002 bedeutet das nach den Ex-Stationen Leoben, Klagenfurt und Horn mal wieder: Neuanfang!

Diesen hatte er freilich selbst schon vor Wochen angekündigt, wie er im Gespräch mit 5min.at und koeln0221 erklärt: „Ich hatte vor vier Wochen entschieden, im Sommer in Oedt aufzuhören. Nun gab es die endgültige Entscheidung vom Klub zum Rückzug. Ich selbst will weiter Trainer sein. Im Fußball kann es schnell gehen.“

Nur wo?

Zum Kärntner Chaos-Klub Austria Klagenfurt, wo der Tanker vor genau einem Jahr mit dem Abstieg aus der 1. Bundesliga tragisch strandete, geht es laut Boss Zeljko Karajica nicht zurück.

Prinzipiell sei der einst kopfballstarke Stürmer aber offen für alles, ob Österreich oder Deutschland.

Über seine Ex-Klubs hierzulande ist der Hüne eh noch bestens informiert. Vor wenigen Tagen erst war Jancker zum Jubiläumstreffen der Münchner Champions League-Sieger von 2001 eingeladen.

Vize-Weltmeister von 2002 setzt auf Nick Woltemade

Und auch den FC, wo der damals 19-Jährige von Trainer Morten Olsen im Heimspiel gegen den VfB Leipzig 1993 zum Bundesliga-Debüt eingewechselt wurde, verfolgt er laut eigener Aussage noch.

Was rät der Mann, der selbst den Sprung zu einem Topklub wie den Bayern wagte, einem Said El Mala, der Transfermöglichkeiten in England hat, heute? „Er muss mit der Entscheidung leben, die er trifft. Worst Case wäre ja, wenn er keine Spielpraxis bekäme, doch die Qualitäten um sich durchzusetzen, die hat er.“

Offenbar nur nicht beim DFB, wo andere Stürmer den Sprung in den Kader von Julian Nagelsmann geschafft haben.

Der Ex-Nationalstürmer, der als Nummer 9 beim Turnier 2002 in allen drei Gruppenspielen startete, hat übrigens einen Favoriten im Sturm für die Startelf: „Ich würde mit Woltemade gehen, er passt zu den anderen Spielertypen.“

Und wie weit kann Deutschland diesmal kommen?

Popeye: „Wir sind nicht der Topfavorit, aber das kann sich ja entwickeln. Wenn wir in den Flow kommen, warum ist dann nicht alles möglich? Aber es gibt von der Ausgangslage sicher Frankreich oder Spanien, die eher genannt werden. . .“

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