
Köln | Solch ein Interesse gibt es wohl nur bei uns in Kölle. . .
„Heldin Karneval!“ Am Freitag Abend (13.2.) stand Fastelovend-Urgestein Marita Köllner – wie zuvor tapfer angekündigt – bei der Lachenden Kölnarena schon wieder auf die Bühne, gab den Ton an und bewegte sich fidel wie eh und je. Dabei hatte gefühlt jeder die schlimmen Bilder ihres Sturzes am Vortag gesehen. . .

Zumindest belegen das die Zahlen von unseren Internetkanälen. Alleine auf unserer Facebook-Seite wurde der Clip von Alexander Franz / erftkreis-news.de mehr als 142 000 mal geklickt (!).
Clip wurde mehr als 142 000 Mal bei LMS aufgerufen
Was für ein „viraler“ Ritterschlag für die einmal mehr nachweislich rüstige und Social media-affine 67-Jährige, die auf Nummer sicher gegangen war, sich mit Infusionen für den Sessionsendspurt eigens hatte fitmachen lassen und noch am Freitag Morgen bei Professor Dr. Peter Pennekamp in der PAN Klinik am Neumarkt vorbeigeschaut hatte. Pünktlich um 19:28 Uhr stand sie dann in Deutz auf der diesmal professionell aufbereitete, trockenen und Konfetti-freien Bühne.

Die Frohnatur mit der roten Mähne hatte den Abflug vom Vortag, wie man sie kennt, überdies eh mit Humor genommen. Den geprellten Rippen und stechenden Bänderschmerzen zum Trotz. „Ich bin halt ne Rampensau mit dem 1. fliegenden Oskar!“, hatte Köllner den Moment des Schreckens selbst kommentiert und Fotos des getapeden, ruhenden Beines veröffentlicht.
Genug Zeit zum richtigen Aus-rasten sollte es indes hoffentlich bald geben: Nicht mehr lange und der Aschermittwoch ist da – dann kann sich die tapfere Marita mit ihrem Peter vom Karnevals-Stress ja wieder verdientermaßen in der Wahlheimat der Beiden auf Mallorca erholen und Sonne tanken. . .