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Januar 5, 2026
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Keine Zufriedenheit bei Haien: „Sonst wird man überrascht“

Die Kölner Haie wollen am Dienstag in Nürnberg wieder jubeln. Foto. Denis Wroblewski

Ab in den Süden heißt es für die Kölner Haie in dieser Woche. Nach dem 8:1-Schützenfest bei den Dresdner Eislöwen machte sich der Tross per Bus auf den Weg von Sachsen nach Nürnberg.

  • Kölner Haie reisen zu den Nürnberg Icetigers
  • Es ist das zweite Spiel auf einem langen Auswärtstrip
  • Kölner Haie holten in 18 Spielen47 Punkte

Am Dienstag (16.30 Uhr) wartet bereits mit den Franken die nächste Aufgabe in der Deutschen Eishockey Liga auf den KEC, ehe am Freitag beim ERC Ingolstadt und Sonntag bei den Augsburger Panthern die nächsten Duelle auf der langen Auswärtstour warten.

Im Gepäck hatten die Kölner neben dem höchsten Auswärtserfolg seit dem 1. April 2022 (9:1 bei den Bietigheim Steelers), sondern auch jede Menge Selbstvertrauen, die souveräne Tabellenführung und ein sattes herausgespieltes Punktepolster auf den ersten Verfolger, Adler Mannheim, von acht Zählern.

Kölner Haie wollten einen guten Start

„Wir sind aktuell auf einem langen Roadtrip unterwegs und wollten deshalb einen guten Start in das erste Spiel haben, um darauf für die weiteren Partien aufzubauen. Wir hatten heute sehr viel Geschwindigkeit in unserem Spiel über die gesamten 60 Minuten. Das war ein Schlüssel zum Sieg“, lobte Cheftrainer Kari Jalonen nach der straken Vorstellung.

Seit dem Deutschland Cup Anfang November holte das Team des Finnen beeindruckende 47 Punkte aus 19 Begegnungen und blieb seit dem 2. November ohne Niederlage nach 60 Minuten. München holte in dem Zeitraum 42 Punkte, Mannheim 38 und Ingolstadt 34.

„Es ist beeindruckend, wie die Mannschaft aktuell spielt. Aber die Jungs zeigen trotz einiger Verletzungen und Krankheiten die richtige Einstellung und holen sich derzeit den Lohn für harte Arbeit ab“, sagt Matthias Baldys. „Klar hatten wir auch in ein paar Phasen das nötige Spielglück, aber am Schluss hat immer die Leistung gestimmt. Es läuft alles stabil, zudem arbeiten Mannschaft und das Trainerteam sehr gut und konzentriert.“

Matthias Baldys warnt vor Zufriedenheit

Trotzdem warnt der Sportdirektor vor zu einer Einstellung der Zufriedenheit. Baldys: „Dann ist die Gefahr groß, dass man zurücksteckt. Und wenn das passiert, zeigt die Liga immer wieder auf, was los ist und dass jeder Gegner sehr ernst zu nehmen ist. Sonst wird man böse überrascht.“

Davon scheint der Vizemeister meilenweit entfernt zu sein, dafür greift derzeit jedes Rädchen millimetergenau in das nächste. In Dresden nutzten die Gäste beide Powerplayspiele zu zwei Toren, hinzukamen zwei eigene Treffer in Unterzahl.

Zudem transportieren Maximilian Kammerer und Dominik Bokk ihre starken Leistungen von Spiel zu Spiel und erzielen wichtige Treffer. Kammerer war in den letzten fünf Partien siebenmal erfolgreich und schoss so mehr Treffer als in den 31 Spielen zuvor. Der Ex-Frankfurter Bokk steht nun bei 14. Toren.

Kölner Haie: MacLeod fehlt weiter verletzt

So fällt es auch nicht so sehr ins Gewicht, dass mit Gregor MacLeod ein genialer Techniker und Spielgestalter seit Wochen wegen einer Oberkörperverletzung passen muss. Baldys: „Natürlich wäre es schön, wenn Gregor bald wieder auf dem Eis stehen könnte, aber es ist auch schön zu sehen, dass er sich ohne Druck auf den Heilungsverlauf konzentrieren kann, weil die Mannschaft erfolgreich ist.“

Das soll auch in Nürnberg so bleiben. Doch die Icetigers werden ein anderes Kaliber sein als Aufsteiger Dresden am Sonntag. „Nürnberg ist eine richtig gute Truppe, die aktuell eine gute Form zeigt. Die Ice Tigers geben nie auf und besonders auf eigenem Eis sind sie sehr erfolgreich. Da müssen wir höllisch aufpassen“, warnt Baldys vor dem Tabellenachten. „Von der Intensität her erwarte ich ein intensives Spiel, da Nürnberg hohes Tempo geht und auch im Powerplay sehr gefährlich ist.“ 

Zuletzt landete die Mannschaft von Coach Mitch O`Keefe einen wichtigen Dreier (4:2) gegen die Grizzlys Wolfsburg. Die ersten beiden Duelle gewannen aber die Haie mit 4:2 in Nürnberg und 7:4 in der Lanxess-Arena.

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