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Dezember 5, 2025
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In Kalk, Lindenthal, Deutz: Neue 100 Bäume braucht die Stadt!

Köln | Die Verwaltung gibt bekannt: „Das Förderprojekt „Wasser muss zum Baum“, mit dessen Umsetzung im Herbst 2023 begonnen wurde, wird in Kürze erfolgreich beendet.

Bis zum Abschluss der Maßnahme im Frühjahr 2026 werden in den verschiedenen Stadtbezirken insgesamt knapp einhundert klimaangepasste Straßenbäume in Köln gepflanzt und bereits bestehende Baum-Standorte optimiert.

Mit dem Modellprojekt wurden gemeinsam vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen mit dem Amt für Straßen- und Radwegebau, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln und externen Fachleuten drei verschiedene Bauweisen für Straßenbaumpflanzungen entwickelt, um für die Bäume bessere Anwuchs- und Entwicklungsmöglichkeiten an schwierigen Standorten zu bieten.

So wurde unter anderem ein Baumsubstrat eingebaut, welches noch besser anfallendes Wasser speichern kann und das Wurzelwachstum verbessert. Die zentralen Ansätze aus dem Schwammstadtgedanken wurden hier mit dem Ziel einer nachhaltigen Gehölzentwicklung kombiniert.

Skizze Grünhandbuch
Skizze Grünhandbuch

Als einzelne Maßnahmen im Rahmen des Förderprojekts wurden insgesamt entlang der Wipperfürther Straße (Kalk) und der Steinmetzstraße (Kalk) 13 Bäume gepflanzt, 16 an der Gleueler Straße (Lindenthal), acht Bäume an der Ossendorfer Straße (Ossendorf) und sechs Bäume an der Custodisstraße (Deutz). Zuletzt wurden zwölf Bäume in der Ewaldistraße (Innenstadt) platziert.

Zusätzlich wurden 32 Bäume bereits im April 2025 auf dem Parkplatz P2 am Fühlinger See gepflanzt. Abschließend folgen im Frühjahr 2026 noch sechs Bäume am Thürmchenswall (Innenstadt), die dort bisher aufgrund einer akuten Baustelle nicht in die Erde gebracht werden konnten.

Die Maßnahme „Wasser muss zum Baum“ wurde mit 1,08 Millionen Euro von der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Programms „Anpassung der urbanen Räume an den Klimawandel“ gefördert.

Baumprojekt
Baumprojekt

Zum Projekt
Straßenbäume sind extremen Standortbedingungen ausgesetzt. Im Rahmen der Klimaanpassung galt es, standortgerechte Baumarten zu finden und den Standort zu optimieren, damit Stadtbäume ihre positiven stadtklimatischen und raumbildenden Wirkungen auch in Zukunft erfüllen können.

Mit dem Modellprojekt „Wasser muss zum Baum“ sollten das bisher verwendete Pflanzsubstrat optimiert und Wege aufgezeigt werden, wie Niederschlagswasser gezielt über eine tiefgründige Wassereinspeisung in der Pflanzgrubensohle eingeleitet und für Dürrezeiträume gespeichert werden kann.

Die Regeln der Technik des Straßenbaus, die Vorgaben der Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Regenwasser und die spezifischen Wachstumsbedingungen der Baumwurzeln galt es dabei in Einklang zu bringen.

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