
Köln | Es findet kein Ende. Und nach wie vor ist es so: niemand tut etwas dagegen. Stattdessen klirrt es nachts wieder – und es liegen aufs Neue Scherben im Eingangsbereich herum.
Die nächste Attacke vom Scheibenschmeisser! Der psychisch offenbar völlig derangierte vereinsamte Mann Stefan S. (Name der Redaktion bekannt) hält das Veedel seit geraumer Zeit mit nächtlichen, unvermittelten Ausrastern in Atem, sorgt für Polizeieinsätze, sammelt Anzeigen am Fließband.
Diese Ausrüster äußern sich vor allem durch verbale Bedrohungen und Beleidigungen gegenüber Nachbarn und vandalistische Auswüchse. Bevorzugt schmeisst der wirre Glatzkopf dabei scheinbar wahllos Scheiben ein und sprüht mit Farbe um sich, dazu verklebt er gern heimtückisch Schlösser und terrorisiert so das Veedel ohne Sinn und jeglichen Verstand, verursacht damit kranke Kosten im vierstelligen Bereich.

Sturm Gym in Südstadt wieder Ziel von Attacke
Entsprechende Vorfälle bei ansässigen Kiosken und Fachgeschäften sind längst dokumentiert. Doch da der bemitleidenswerte Einzelgänger, eine Art moderne Version des legendären Roman-Antihelden Mr. Hyde, juristisch und strafrechtlich gesehen als schuldunfähig gilt, sind den ohnmächtig wirkenden Behörden und seinem sogenannten machtlosen „Betreuer“ die Hände schier gebunden.
Wie Zeugen gegenüber koeln0221 nun behaupten, wurde erneut der Komplex Anfang des Bonner Walls gegenüber des Volksgarten Ziel seiner Ausraster. Erst vor wenigen Tagen war die Eingangstür des „World Gym“ mit roter Farbe besudelt worden.
Nun, in der Nacht auf Mittwoch, zerbarst die Eingangstür des benachbarten „Sturm Gym“ im Scherbenhagel. „Es ist nicht zu glauben“, heißt es von den betroffenen Inhabern vor Ort, „es hört einfach nicht auf.“