
Köln | Der Mann war in der Stadt Köln und darüber hinaus äußerst bekannt und beliebt.
Und so dürfte die Beisetzung von Manfred Schall (†79) eine große Welle der persönlichen Anteilnahme vor Ort auslösen.
Sein Tod kam trotz des Alters von 79 Jahren völlig unvermittelt und urplötzlich nach kurzem Krankenhausaufenthalt. Gelinde gesagt rechnen die Helfer der Beerdigung des früheren bekannten „Le Bateau“-Diskotheken-Besitzers vom Ring und Protagonisten des „Chicago am Rhein“, Spitzname: Die Botteram (Das Butterbrot) mit einem kleinen Staatsbegräbnis.
Das trauernde Team vom Mauritius Hotel & Therme, wo die Botteram in den letzten zwanzig Jahren als guter Geist des Hauses und Security-Mann in Hausmeister-Funktion täglich wirkte, hat alles vorbereitet und koeln0221 die Einladung für die Zeremonie „In liebenden Erinnerungen“ zur Verfügung gestellt.
Urnenbeisetzung von Manni Schall auf Melaten ist fix
So wird die Botteram feierlich auf dem ehrwürdigen Melaten-Friedhof am 23. April seine letzte Ruhe finden. Um 13 Uhr findet die Messe in der St. Magdalena Kapelle statt, um 13.30 Uhr dann die Beisetzung.
Im Anschluss wollen die vielen Freunde und Weggefährten Schalls gemeinsam mit der tapfere Inhaberfamilie Wiese in Botterams zweitem Wohnzimmer, der Mauritius Hotel und Therme direkt im Herzen der City, wo er stets sein Ei und seinen Café am Tresen zum Eingang der Wellness-Landschaft genoss, zum „Trauerkaffee“ zusammenkommen und „um gemeinsam Abschied zu nehmen“.
Es ist mit einem wahren Auflauf zu rechnen, denn schon, als die Botteram noch im Krankenhaus lag, hatten die Mitarbeiter solche Besucherströme nach eigener Aussage nie gesehen.
Das Schicksal des beliebten Glatzkopfs ließ eben niemanden kalt und das wird man auch auf Melaten spüren, ist sich die Familie und der Kreis der Unterstützer rund um die Zeremonie im Kölner Westen sicher.