Heute: März 13, 2026
März 13, 2026
2 mins read

Haie verlieren Spektakel trotz großer Aufholjagd

Louis-Marc Aubry erzielte in Wolfsburg seine Saisontore neun und zehn für die Kölner Haie. Foto: Denis Wroblewski

Wolfsburg / Köln | Was für ein Spektakel, was für ein Thriller in Wolfsburg. Für die Kölner Haie jedoch mit einem schlechten Ende. Der Tabellenführer kassierte eine 5:8-Niederlage in Niedersachsen.

  • Kölner Haie verlieren bei den Wolfsburg Grizzlys
  • Kölner Haie kassieren die dritten Niederlage in Serie
  • Louis-Marc Aubry erzielt einen Doppelpack für die Kölner Haie

Damit kassierte die Mannschaft von Cheftrainer Kari Jalonen die dritte Niederlage in Folge. Da gab es in dieser Saison noch nicht für das beste Team der Deutschen Eishockey Liga.

„Was für ein verrücktes Spiel. Wir fangen schlecht an, sind dann zurückgekommen. Aber es war insgesamt nicht genug. Es waren ein paar Fehler, da ging es zu schnell für uns“, analysierte Louis-Marc Aubry. „Wir müssen uns jetzt auf Sonntag fokussieren und einen guten Hauptrundenabschluss vor den Playoffs zu bekommen.“

Dann gastieren der KEC bei den Straubing Tigers (14 Uhr). Ein Erfolgserlebnis wäre wichtig, um mit einem guten Gefühl in die schönste Eishockeyzeit des Jahres zu gehen.

Die Haie verschliefen den Start komplett. Zwar hatte Parker Tuomie die erste große Möglichkeit, der Nationalspieler scheiterte aber freistehend an Hannibal Weitzmann.

Kölner haie waren zum Start von Sinnen

Danach waren die Gäste aber für acht Minuten völlig von Sinnen. Als Patrick Russell für vier Minuten auf die Strafbank musste, erzielten die Grizzlys gleich zwei Treffer. Zunächst brachte Justin Feser die Gastgeber in Führung (4.), nur 76 Sekunden später erhöhte Gemel Smith auf 2:0 (5.).

Von dem schnellen Doppelschlag konnte sich das Jalonen-Team nicht erholen. Tyler Gaudet nutzte eine weitere Unachtsamkeit zum 3:0. Nach dem dritten Einschlag nahm der Trainer Torwart Felix Brückmann, der für den pausierenden Janne Juvonen im Kasten stand, vom Eis und brachte in der achten Minute Tobias Ancicka.

Der Ex-Berliner musste aber auch drei Minuten nach seiner Einwechslung einen Gegentreffer hinnehmen. Erneut war Gaudet zur Stelle und markierte das 4:0 (11.) per Rückhand für Wolfsburg.

Kölner Haie wehrten sich nach hohem Rückstand

Es drohte dem Spitzenreiter eine echte Demontage, doch die Haie wehrten sich endlich und schafften durch Louis-Marc Aubry den Anschluss (14.). Der Stürmer war mit einem Alleingang im Powerplay erfolgreich und feierte sein neuntes Saisontor. Für weitere Hoffnung sorgte Veli-Matti Vittasmäki, der noch vor der ersten Sirene auf 2:4 stellte (16.).

Auch im zweiten Abschnitt bewiesen die Haie den nötigen Biss. Frederik Storm belohnte den Aufwand mit einem schönen Schuss in den Winkel mit dem 3:4 (27.). Und es kam aus Sicht der Kölner sogar noch besser, als Brady Austin bei einem Alleingang ganz cool blieb und mit ungewohnten Scorer-Qualitäten das 4:4 erzielte (31.).

Merkwürdigerweise übernahmen dann die Niedersachsen wieder das Kommando und gingen erneut in Führung. Als Kölns Neuzugang Markus Nutivaara den Puck nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte, schaffte Matt Choupani 110 Sekunden nach dem 4:4 den fünften Wolfsburger Treffer (33.).

Kölner Haie haben Glück beim Videobeweis

Glück hatte der KEC 96 Sekunden vor Ende des Drittels. Die Fans jubelten schon, als Julian Chrobot per Rückhand Ancicka überwand, doch nach einer langen Videoanalyse erkannte das Schiedsrichterduo Sirko Hunnius und Marc Iwert das Tor nicht an, da der Haie-Keeper im Torraum zuvor von Spencer Machacek angegangen worden war.

Doch der Tabellenführer gab sich nicht geschlagen, sondern antworte auf den erneuten Rückstand. Wieder war es Aubry, der traf. Nach einem perfekten Pass von Dominik Bokk war der 35-Jährige zum zweiten Ma an diesem Freitagabend treffsicher (45.).

Doch die Freude über den Ausgleich währte nur sieben Minuten. Dann verlor Moritz Müller die Scheibe im eigenen Drittel an Jimmy Lambert, der Choupani zum 6:5 bediente. Müller beschwerte sich direkt nach dem Einschlag bei den Unparteiischen und forderte eine Strafe gegen Lambert. Doch die Schiedsrichter blieben hart und bei ihrer Entscheidung Tor (52.).

Mit wütenden Angriffen versuchten es die Haie, die aufregende Partie erneut zu egalisieren. Ryan MacInnis traf nur den Pfosten, danach scheiterten Russell und Gregor MacLeod am Ex-Kölner Torwart Weitzmann.

Auf der anderen Seite machte Matt White für die Grizzlys alles klar, als Ancicka für einen sechsten Feldspieler vom Eis war und Oliwer Kaski den Puck im Mittelabschnitt nicht kontrollieren konnte (59.). Julian Chrobat machte sogar das 8:5 (60.).

Teile gerne diesen Beitrag

Previous Story

Kölner Kulturszene verliert „Meister in Diplomatie“(†79)

Next Story

„Hey ich bin’s“: Die peinlichste Bewerbung von Köln

Latest from Blog

Go toTop

Don't Miss

Kölner Haie-Hammer: Top-Star verlängert vor Playoffs!

Köln | Je oller, je doller! Eine Top-Personalie für die

Playoff-Talk mit den Kölner Haien in Bensberg!

Köln | Das „Meating Point“-Restaurant in Bensberg ist ein Hotspot
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner