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Haie siegen in Schwenningen und holen sich DEL-Rekord

Robin van Calster gelang in Schwenningen sein erstes Saisontor. Der Stürmer der Kölner Haie traf kurios zum 1:0. Foto: Denis Wroblewski

Schwenningen | Die Kölner Haie schreiben in der Deutschen Eishockey Liga weiter Geschichte. In einer spannenden Partie bei den Schwenninger Wild Wings gelang dem KEC der 15 Sieg in Serie und bleiben seit dem 10. Dezember unbesiegt.

  • Die Kölner Haie gewinnen bei den Schwenninger Wild Wings
  • Es ist der 15. Sieg der Kölner Haie in Folge
  • Kölner Haie egalisieren DEL-Rekord der Adler Mannheim

Mit dem Triumph im Schwarzwald zog die Mannschaft von Kari Jalonen mit den Adler Mannheim gleich. Die Kurpfälzer feierten in der Spielzeit 2001/2002 15 Erfolge in Folge. Am Sonntag können die Haie vor eigenem Publikum gegen die Nürnberg Ice Tigers mit einem weiteren Erfolg zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen.

Ein weiterer positiver Punkt für den Spitzenreiter: Zehn Spiele vor dem Ende der Hauptrunde und 32 Punkten Vorsprung auf Bremerhaven sicherten sich die Kölner bereits das Ticket für das Playoff-Viertelfinale.

Maxi Kammerer ist Matchwinner der Kölner Haie

„Wir sind geduldig geblieben und haben uns am Ende belohnt. Dass es nicht einfach werden würde, war uns klar. Es ist eine Klasse von uns, dass wir am Ende noch einmal zuschlagen und uns mit dem Dreier belohnen“, sagte Matchwinner Maxi Kammerer. „Wir schauen gar nicht so auf den Rekord, sondern wollen am Sonntag gegen Nürnberg weitermachen.

Die Haie begannen wie es sich für einen Tabellenführer gehört. Mit viel Selbstvertrauen und Zug zum Tor. Bereits in der zweiten Minute hätte Maxi Kammerer die Gäste in Front bringen können, doch der Stürmer scheiterte aus kurzer Distanz an Torwart Joacim Eriksson.

Robin van Calster erzielt erstes Saisontor für Kölner Haie

Besser machte es Robin van Calster, wenn auch unter großer Hilfe des Schwenninger Schlussmanns. Der Angreifer schoss den Puck einfach von der Mittellinie in Richtung Tor, die Scheibe prallte auf dem Eis auf und flutschte an Erisskon vorbei in den Kasten. Es war der erste Treffer für van Calster im 31. Saisonspiel.

„Ich habe erst realisiert, dass der Puck im Tor war, als Parker mich umarmt und gejubelt hat. Aber ein wenig Glück gehört dazu und ich bin froh und glücklich, dass ich getroffen habe“, freute sich der Premieren-Torschütze. „Wir müssen so weiterspielen, die Scheibe kontrollieren und einfach nach vorne spielen. Dann holen wir uns auch den Rekord.

Und es kam noch besser für die Kölner. Nate Schnarr, der für den erkrankten Tanner Kero in die erste Sturmformation gerückt war, bediente Gregor MacLeod. Der Kanadier nahm Fahrt auf, umkurvte Schwenningens Phil Hungerecke und vollendete mit der Rückhand durch die Beine von Eriksson – 2:0 für den KEC!

Bitter für die Haie: 1,2 Sekunden vor der ersten Sirene schafften die Hausherren im Powerplay den Anschluss. Ben Marshall traf aus ganz spitzem Winkel, als Janne Juvonen nicht rechtzeitig seine Schoner zusammen bekam.

Nach den drei kuriosen Treffern im ersten Abschnitt kamen die Schwarzwälder mit Oberwasser aus der Kabine. Tim Gettinger hatte die große Gelegenheit zum Ausgleich, doch der US-Amerikaner scheiterten am stark reagierenden Juvonen. Danach verpasste Tyler Spink das 2:2.

Erst danach befreiten sich die Domstädter aus der Defensive und starteten selbst gefährliche Angriffe. Doch sowohl Louis-Marc Aubry als auch Schnarr brachten den Puck nicht im Schwenninger Tor unter.

In den letzten 20 Minuten wurde es mal wieder dramatisch. Zunächst rettete Juvonen sein Team mehrfach vor dem Ausgleich der Wild Wings. Der Finne war aber in der 53. Minuten machtlos, als Hungerecker im Nachschuss aus kurzer Distanz die Scheibe über die Linie bugsierte.

Kölner Haie können sich auf Powerplay verlassen

Jedoch konnte sich der Spitzenreiter einmal mehr auf das überragende Überzahlspiel und Maximilian Kammerer vertrauen. Der Stürmer, der in den vergangenen elf Partien immer gepunktet hat, sorgte mit einem Kracher in den Winkel für seinen 17. Saisontreffer und das 3:2 der Haie. Es war der 41. Treffer im Powerplay des KEC!

Doch der Sieg stand noch lange nicht fest, da die Kölner 215 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl agieren mussten. Schwenningen nahm Eriksson vom Eis und versuchte es mit 6:4-Spielern auf dem Eis den Augsleich zu schaffen. Doch ein aufmerksamer Juvonen und viel Leidenschaft und Einsatzwille sorgten dafür, dass der KEC den DEL-Rekord der Mannheimer egalisierten.

„Wir sind geduldig geblieben und haben uns am ENde belohnt. Dass es nicht einfach werden würde, war uns klar. Es ist eine Klasse von uns, dass wir am Ende noch einmal zuschlagen und uns mit dem Dreier belohnen“, sagte der Matchwinner. „Wir schauen gar nicht so auf den Rekord, sondern wollen am Sonntag gegen Nürnberg weitermachen.

Moritz Müller spricht von Kampfsieg der Kölner Haie

„Es fühlt sich gut an. Es war ein Kampfsieg, aber wir haben wieder einen Weg gefunden, dem Sieg mitzunehmen. Es war insgesamt ein gutes Auswärtsspiel“, erklärte Kapitän Moritz Müller. „Wir haben das Vertrauen in unsere Qualitäten. Es macht sehr viel Spaß. Wir haben eine tolle Truppe. Nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Kabine. Es gilt nun bescheiden zu bleiben und weiter Gas zu geben. Wir haben jetzt das nächste schwere Spiel vor der Brust und das wollen wir gewinnen. „

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