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Haie-Boss Walter: „Playoff-Prämien zahle ich gerne aus“

Viel Spaß hatten Sponsoren, Freunde und Verantwortliche beim großen Haie-Talk im Meating Point in Bensberg.

Köln | Am Mittwochabend beginnen auch endlich die Playoffs für die Kölner Haie. Der Gegner steht noch nicht fest, aber die Motivation und die Hoffnungen auf den ersten Meistertitel seit 2002 beim KEC sind riesig.

Das merkten auch die Fans und Besucher des „Loss mer schwade“-Talks am Donnerstag bei großen Haie-Talk mit Geschäftsführer Philipp Walter sowie den ehemaligen Verteidigern Torsten Ankert und Nick Aichinger im „Meating Point“ in Bensberg.

Die Erwartungen nach der Hauptrunde der Superlative mit dem egalisierten Punkterekord mit 116 Zählern, 16 Siege am Stück sowie 39 Saisonerfolgen bei nur 13 Niederlagen sind natürlich groß. Doch unsere Gäste sind sich einig: Die Vergabe der Meisterschaft geht nur über die Haie.

Kölner Haie spielen einfaches, aber erfolgreiches Eishockey

„Ich verfolge den KEC sehr intensiv und sehe eine Mannschaft, die komplett das spielerische System verinnerlicht hat und sich als ein echtes Team präsentiert. Die Haie spielen kein besonderes Eishockey, dafür aber sehr einfach und erfolgreich. Das macht es für den Gegner so schwer“, sagt Nick Aichinger, der nun für die RealStars Bergisch Gladbach in der NRW-Liga die Schlittschuhe schnürt.

Kölner Haie sind ein eingeschworener Haufen

Haie-Urgestein Ankert, der 14 Jahre lang für die Kölner in über 500 DEL-Begegnungen verteidigte, und aktuell im Scouting-Team des KEC erste Eindrücke sammelt, zeigt sich auch optimistisch.

„Die Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen. Jeder arbeitet für jeden und ist somit am Erfolg beteiligt. Zudem hat der Verein mit Kari Jalonen einen extrem akribischen Trainer, der seine Mannschaft trotz der vielen Erfolge immer wieder antreibt und niemals zufrieden ist“, so der dreimalige Vizemeister.

Walter verrät, wie es nach dem verpassten Titel im April weiterging. „Wir haben uns mit der sportlichen Leitung zusammengesetzt und die richtigen Schlüsse aus der verlorenen Finalserie gegen die Eisbären Berlin gezogen. Wir haben einen tiefenren Kader und konnten auch Verletzungen kompensieren. Bei den Verpflichtungen hat man immer auch ein Quäntchen Glück, aber Kari Jalonen und Matthias Baldys haben die richtigen Leute geholt und eine tolle Mannschaft auf die Beine gestellt“, sagt der Geschäftsführer.

Nick Aichinger (l.), Torsten Ankert und Philipp Walter waren bei Moderator Frank Neusser zu Gast beim Haie-Talk im Meating Point.

So hat sich der Vizemeister die beste Ausgangslage für die anstehenden Playoffs gesichert und will diesmal noch einen weiteren Schritt gehen und die neunte Meisterschaft der Vereinsgeschichte holen. „Dafür würde ich die Playoff-Prämien der Spieler auch gerne zahlen“, sagt Walter mit einem Lächeln im Gesicht. „Dafür ist aber noch ein langer Weg zu gehen und wir konzentrieren uns erstmals auf das Viertelfinale.“

Dafür legt sich Aichinger fest: „Die Haie werden es rocken und den Titel holen“! Zwölf Siege sind dafür nötig und die Mannschaft ist bereit, außergewöhnliches zu leisten, damit die treuen Fans wieder etwas zu feiern haben.

Dann wird auch Ankert die Jungs unterstützen: Der ehemalige Nationalspieler sagt mit einem schmunzeln: „Ich bin noch gut trinkfest und werde helfen, die ganzen Kölschfässer zu leeren.“

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