
Köln | Das Ausmaß der Schmerzen muss für die Angehörigen unbeschreiblich, ja unmenschlich sein!
Der junge Kölner Fabrice R. (†20) wurde vor wenigen Tagen per Faustschlag nachts auf der Straße in Longerich aus dem Leben gerissen. Und das offenbar nur, weil er ein Fahrzeug versehentlich für einen Uber-Wagen gehalten hatte. Die Fassungslosigkeit, das Entsetzen über die schreckliche Gewalttat eines offenbar völlig Irren ist stadtübergreifend spürbar und immens.
Wegen Uber-Irrtum verlor Kölner sein junges Leben
Und sie wurde auch beim letzten Heimspiel des 1.FC Köln gegen RB Leipzig (1:2) im Fanblock optisch Ausdruck und sichtbar. Denn wie koeln0221 exklusiv berichtete, gedachten die treuen Anhänger in der Südkurve des FC-Fan mit einem überdimensionalen Banner: Ruhe in Frieden, Fabrice!

Nun kommen neue, bewegende Details zur geplanten Trauerfeier am Dienstag, 24.Februar auf dem Merkenicher Friedhof ans Licht.
Denn die bestürzte Familie kündigt in der öffentlich gemachten Gedenkanzeige zur Urnenbeisetzung an, „in Rot und Weiß, den Farben von Fabrice’s Herzensverein“, zu erscheinen und bittet „auf Trauerkleidung sowie auf Beileidsbekundungen zu verzichten.“
Groß: „Anstelle freundlichst zugedachten Blumen und Kränzen bitten wir um eine Spende zugunsten des Weißen Ring, der Menschen unterstützt, die Gewalt erfahren haben. IBAN: DE02 3701 0050 0343 4345 00, bei der Postbank Köln.“
In der Zeit des Verlusts denkt die FC-verrückte Familie also eben an all jene, die schon ähnliches durchmachen mussten.
Und sie schreibt für R. eindringlich dazu: „Es war zu früh – sagt das Herz. Ich kann es nicht begreifen – sagt der Verstand. Du fehlst so sehr – sagt die Liebe. Wir sehen uns wieder – sagt die Hoffnung. Und wer sagt – so ist das Leben, der weiß nicht, wie weh es tut.“