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Juni 11, 2026
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Geißbockheim: „Endlose Hängepartie schadet dem 1.FC Köln“

Köln | Er ist ein kritischer Begleiter der Angelegenheit und lässt als Motor nicht locker.

Umso frustrierter reagiert Oliver Seeck auf die neueste Entwicklung rund um das Geißbockheim.

Der Sportausschuss-Chef: „Die gestrige Absage des Oberverwaltungsgerichts Münster für die heute angesetzte Verhandlung über den Ausbau des Trainingszentrums am Geißbockheim hat mich fassungslos und ehrlich gesagt tief frustriert zurückgelassen.

Wieder einmal wird eine Entscheidung vertagt, wieder einmal müssen alle Beteiligten auf Klarheit warten – und wieder einmal ist ein Ende dieser juristischen Hängepartie nicht absehbar.

Tagfalter, Grashüpfer und Libellen als Faktoren

Die Begründung des Gerichts ist dabei besonders bitter: Naturschützer haben kurzfristig neue Argumente zum Artenschutzgutachten eingebracht – es geht um Tagfalter, Grashüpfer und Libellen. Ich zweifle nicht daran, dass auch Fragen des Artenschutzes ernstzunehmen sind.

Aber was hier passiert, ist eine systematische Blockade eines Verfahrens, das seit über zwölf Jahren läuft. Das OVG hatte bereits 2022 ein Urteil gesprochen, das vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig im April 2024 aufgehoben und zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen wurde. Und nun? Wieder eine Verschiebung auf unbestimmte Zeit.

Oliver Seeck

Ich hätte heute gerne Klarheit schaffen wollen – politisch, unmittelbar nach dem Urteil. Denn unabhängig davon, wie das Gericht entschieden hätte, wäre gehandelt worden: Entweder hätten wir den Weg für den Ausbau am Geißbockheim erneut einschlagen wollen, oder wir hätten unverzüglich die Umsetzung der sogenannten Satellitenplätze als tragfähige Alternative auf den Weg gebracht. Beides sind Optionen, mit denen der 1. FC Köln arbeiten kann. Was dieser Verein nicht kann, ist weiter zuwarten.

Ich appelliere an das OVG Münster, diesem Verfahren die nötige Priorität einzuräumen und zeitnah einen neuen Termin anzusetzen.

Zwölf Jahre Ungewissheit sind für alle Beteiligten – den Verein, die Stadt und die Fans – mehr als genug. Der 1. FC Köln verdient Planungssicherheit. Und wir müssen politisch wieder handlungsfähig werden. 

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