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Oktober 30, 2024
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FC-Torwartfrage: Ex-Aufstiegskeeper legt sich fest

Köln | Urbig oder Schwäbe? Wer steht denn nun am Samstag in Berlin im FC-Tor?

Coach Gerhard Struber ließ das nach dem 3:0 im Pokal gegen Kiel noch offen. Für die Fans dagegen ist die Sache klar, die überwältigende Mehrheit der Anhänger wünscht sich, dass Schwäbe zwischen den Pfosten bleibt. 

Auch ein bekannter Vorgänger ist dieser Ansicht. Markus Pröll (45), einst kölscher Aufstiegskeeper und auch in Frankfurt erfolgreich, sagt: „Ich wäre sowieso schon mit Schwäbe in die Saison gegangen. Es geht um den Verein. Man hat eine wirtschaftliche Verantwortung. Ich fand es bemerkenswert, mit welcher Coolness er letzte Saison gespielt hat. Ihm war es zu verdanken, dass es bis Ende mit dem Abstieg noch offen war.“

Marvin Schwäbe. Foto: LMS

Markus Pröll stieg 2000 mit dem FC als Nummer 1 auf

Pröll spricht aus Erfahrung von 113 Bundesligaspielen. „Ich weiß wovon ich spreche. Was intern besprochen wurde, da bin ich zwar weit weg. Aber ich glaube schon, dass der bisherige Saisonverlauf dem Trainer keine andere Wahl lässt, als Schwäbe drin zu lassen. Es war auch nicht alles gold, was glänzt gegen Kiel, aber es war so, dass z.B. ein Hübers sicherer wirkte. Die Ausstrahlung ist schon eine andere.  Als Abwehrspieler braucht man jemanden hinter sich, der auch mal einen rausholt. Ich glaube, dass Marvin im Tor bleibt.“

Ich würde Urbig einen langfristigen Vertrag anbieten, um zu sehen, wie steht er zum FC?

Doch was würde das für den jungen Rivalen bedeuten? Pröll (www.trikothuelle.de), der sich als Unternehmer aus dem Fußballbusiness zurückgezogen hat, heute in Euskirchen zuhause, doch immer wieder zu Gast in Köln ist, hat einen Vorschlag: „Ich würde Urbig einen langfristigen Vertrag anbieten, um zu sehen, wie steht er zum FC? Mit dem Tenor: Wir lassen das erst mal so, aber wir signalisieren dir: Wir zählen auf dich. Wir bieten dir einen neuen Vertrag an.“

Markus Pröll (r.)

Muss der FC die Saison zu Ende gurken?

Pröll hält dagegen: „Wenn es stabiler gelaufen wäre, hätte man fünf Punkte mehr haben müssen. Ich habe immer einen Grundoptimismus in mir. Mehrfach hat man sich ja gefragt, wie ist dieses Ergebnis zustande gekommen? Der Toni Polster z.B. hätte gegen Magdeburg fünf Tore gemacht.“

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