
Köln | Said El Mala (19) soll zur WM. Diese Nachricht freut alle Fans des Kölner Fußballs!
Doch es kam anders: Anstelle von voreiliger Meldungen Kölner Medien verzichtete Bundestrainer Julian Nagelsmann auf den Top-Stürmer des FC.
Ganz besonders hätte sich eine der größten deutschen Fußballlegenden mit ihm gefreut.
Wolfgang Overath beobachtet den Weg von El Mala genau und hatte diese Entwicklung mit vorhergesehen.
„Ich erinnere mich an sein erstes Spiel in Regensburg. Da hat man schon gesehen: eine außergwöhnlicher Spieler. Der Junge hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. Es gibt wenige Spieler wie ihn, mit seiner Dynamik, mit seinem Willen. Und seiner Technik. Bei mir ist haften geblieben, wie er in Hoffenheim nach 5 Minuten drei Mann alt aussehen lässt und das Ding oben in den Kasten haut.
Auch das letzte Tor bei den Bayern, wie er da drei Top Verteidiger hat stehen lassen, mit welcher Dynamik er aufs Tor marschiert ist mit Ball – und dann auch vor Neuer eiskalt geblieben ist. Davor kann man nur den Hut ziehen. 13 Tore im ersten Jahr sprechen für sich.“
Wolfgang Overath wünscht sich Verbleib von El Mala
19 Jahre und zur WM? Wäre kein Problem für Overath!
Die FC-Ikone hätte dem Außenstürmer, der noch kein einziges A-Länderspiel vorweisen kann, für das Turnier viel zugetraut und er hofft, dass er vielleicht noch ein weiteres Jahr in Köln bleiben würde.

„Dort kann er noch ein Jahr länger reifen, als schon jetzt nach England zu gehen. Er wird sicher ein sehr gutes Angebot schon haben, wenn er jetzt schon gehen würde, aber – das könnte sich mit Sicherheit noch ein gutes Stück erhöhen, wenn es so weiter ginge mit ihm.
Wenn die Anfragen der ganz großen Klubs dann kommen, Manchester City, Liverpool, Arsenal. Natürlich wäre es eine tolle Nachricht für den 1. FC Köln und für alle Fans, wenn er uns noch ein Jahr erhalten bleiben würde.
Die deutschen Fans werden noch sehr viel Spaß an ihm haben“, sagt der legendäre Regisseur der Weltmeisterhelden von 1974, die im Finale von München die Niederländer mit 2:1 auf dem Weg zu Deutschlands zweitem Stern bezwangen.