
Köln | Er meldet sich wieder zu Wort! Und lässt Dampf ab…
Uwe Rapolder (67) war Sonntag nach eigener Aussage Augenzeuge beim 8:1 des nächsten FC-Gegners Bayern München über den VfL Wolfsburg und nahm die Eindrücke zum Anlass, um in den sozialem Netzwerken sich bei der Fußballgemeinde zu melden.
Taktik gegen Bayern: Uwe Rapolder sagt, wie es geht
Er könne „Heidenheim, Mainz, St. Pauli – wie sie alle auch heißen – Mut machen“, so der in Köln 2005 nach wenigen Monaten einst geschasste Coach zur Abstiegsfrage, „Wolfsburg könnte ein Kandidat werden, so wie die heute kicken. Also du kannst bei dem Bayern natürlich verlieren. Du kannst dich aber wehren wir Erwachsene und nicht wie eine Jugendgruppe oder Kindermannschaft und das ist also wirklich für mich erschreckend.“
Rapolder, der zuletzt 2024 in der Oberliga Saar Mechtenheim trainierte, weiter: „So kannst du bei den Bayern nicht auftreten. Ich darf das sagen. Weil ich gegen die Bayern mit meinen Mannschaften mit wenig finanziellen Möglichkeiten gegenüber Wolfsburg recht gut ausgesehen habe. Darum weiß ich schon von was ich spreche.“

Der FC spielt ja am Mittwoch Abend zuhause gegen den Rekordmeister, der bislang 14 Siege und zwei Remis auf dem Konto hat. Also wie, Uwe soll es gut gehen gegen Kane, Olise und Co.?
„Du musst gegen so eine Mannschaft einfach defensiv viel aggressiver und viel kompakter spielen und nicht so naiv. Und dann musst du schnell vertikal spielen, Konter setzen, die den Bayern weh tun“, weiß der Coach, der mit seiner Idee vom Vertikalpass-Spiel einst als Visionär galt, „Aber das ist ja gar nix bei bei Wolfsburg, da muss mich mal wieder öfters melden, weil ein bisschen frustriert das schon, wenn du das siehst, was da heute so rumläuft. Und wenn ich dann die Expertenrunden im TV sehe, denke ich mir manchmal auch von was reden die überhaupt. Denn alles, was mit Spielsystemen mit Philosophie mit Taktik zu tun hat, Jungs, da seid Ihr ja bei mir richtig gut aufgehoben. In diesem Sinne verbleibe ich euer Uwe.“
Ob FC-Nachfolger Lukas Kwasniok ihn anrufen wird? Fraglich. Unvergessen in jedem Fall, wie der „Express“ einst titelte: „Trapolder – er ist der wahre Maestro“. . .