
Köln | Keine Siege gegen direkte Konkurrenten wie Borussia Mönchengladbach und den Hamburger SV zuhause.
Nur zwei Erfolge aus zuletzt 18 Spielen. Das wars dann in Summe für Lukas Kwasniok.
Kurz gebündelt zusammengefasst auf diese Weise erklärte FC-Sportchef Thomas Kessler am Montag der versammelten Journaille am Geißbockheim die Demission des mit seiner Truppe in den Abstiegssog geratenen Trainers nach dem 3:3 vom Samstag im Derby im RheinEnergieSTADION.
„Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir auf der Trainerposition etwas verändern. Nach der ganzheitlichen Bewertung sind wir zum Entschluss gekommen. Ich hab den Trainer dann am Nachmittag auch persönlich darüber informiert. Er hat sich sehr akribisch mit der Situation hier auseinandergesetzt und bis zum letzten Moment alles dafür getan die Saisonziele gemeinsam dann am Ende auch zu erreichen“, so Kessler, der über ein „sehr sachliches Gespräch“ informierte: „Die Enttäuschung ist natürlich in so einem Moment völlig normal.“
1.FC Köln: Lukas Kwasniok steht hohe Abfindung zu
Er habe bis zuletzt an den „Turnaround geglaubt“, so der frühere Torwart, doch dieser blieb bekanntlich aus, „es hat nicht viel gefehlt, aber am Ende hat doch was gefehlt. Deswegen ist es für mich in der Länderspielpause der richtige Zeitpunkt, die Entscheidung zu treffen, um zu sagen, dass wir jetzt einen neuen Impuls setzen.“
Der den FC, was die Kostenseite angeht, teuer zu stehen kommt. Die Rede ist von einer Millionenabfindung für den glücklosen Coach.
Nach den zuvor bereits getätigten kläglichen Fehlgriffen auf der Position mit Timo Schultz und Gerhard Struber schossen der frühere langjährige Ersatzkeeper und Co. also das nächste Eigentor, für das sich die Verantwortlichen selbst hinterfragen sollten.
Nun ist indes bekanntlich Co-Trainer Rene Wagner die Lösung, mit Achim Reutershahn als Assistent. Vorerst. In Frankfurt steht als nächstes eine äußerst schwierige Aufgabe auswärts bevor, und zum Saisonabschluss geht es bekanntlich zu den Bayern. . .