
Köln | Gibt es doch noch späte Gerechtigkeit, so viele Jahre danach?
Mit einem Fahndungsaufruf und Bildern der verdächtigen Person wendet sich die Kölner Polizei an die Öffentlichkeit.
Es heißt in einem aktuellen Appell: „Nach dem Mord an einer 19-Jährigen im Jahr 2017 sucht die Polizei Köln mit neuen Fahndungsplakaten nach dem tatverdächtigen Vater.
Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben damit ihre Suche nach dem mittlerweile 54 Jahre alten Hassan Fayas Gyndy noch einmal intensiviert und hoffen auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Die Staatsanwaltschaft hat zusätzlich eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des Täters führen“, heißt es.
Wer kann Hinweise zu Hassan Fayas Gyndy geben?
Zum Sachverhalt: „Hassan Fayas Gyndy wird beschuldigt, am 4. Januar 2017 seine zur Tatzeit 19 Jahre alte schwangere Tochter Zare Gyndy in Köln ermordet zu haben. Nach der Tat floh Hassan Fayas Gyndy in den Irak.
Von dort meldete er sich bei der Polizei. Er gab an, wo sich die Leiche seiner Tochter befand. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Hassan Fayas Gyndy ist yezidischen Glaubens. Mit der Lebensführung seiner Tochter war er nicht einverstanden. Darin könnte das Motiv für seine Tat liegen.

Das Fahndungsplakat in deutscher und kurdischer Sprache sowie Fotos des Tatverdächtigen sind unter folgendem Link abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/204584
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 44 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an mkzafira.koeln@polizei.nrw.de entgegen.“
Meschenich: Einsatzkräfte überwältigen Angreifer (60)
Weiterer Fall am Dienstag (26. Mai 2026):
„Am Dienstagmorgen (26. Mai) hat die Polizei Köln mit Unterstützung von Spezialeinheiten einen 60 Jahre alten Mann in einer Wohnung im Stadtteil Meschenich überwältigt.
Zuvor soll der Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 9.20 Uhr eine Mitarbeiterin (66) der Hausverwaltung mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und verletzt haben. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete anschließend mit dem Aufzug in seine Wohnung und verschanzte sich dort. Rettungskräfte brachten die Frau mit Schnittverletzungen an den Händen zur Behandlung in eine Klinik.
Mehrere Streifenteams sicherten daraufhin zunächst das Gebäude an der Alte Brühler Straße sowie die Wohnung des mutmaßlich bewaffneten Mannes.
Als der 60-Jährige die Wohnungstür selbst öffnete, griffen die Spezialeinheiten ein und überwältigten ihn. Bei dem Zugriff erlitt er leichte Verletzungen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen“