
Köln | Niemals geht man so ganz, besingt man gern in Köln.
Und für einen Großen des deutschen Sportjournalismus soll das bald umso mehr zutreffen. Nach seinem Tod im August 2025 ist es zwar inzwischen ruhig geworden um Schalke-Original Ulli Potofski.
Doch der einstige Let´s Dance-Liebling, der RTL und das legendäre Fußballformat „Anpfiff“ als Urgestein und Sportchef des Senders prägte, soll posthum nun eine große Ehre zuteil werden.
Schalke-Original bekommt eine Doku in Buchform
Sein langjähriger Freund Wolfgang Bosbach sagt im Gespräch mit koeln0221 am Freitagabend (6.3.) nämlich auf die Frage, ob er an seinen Co-Autor für das Buchprojekt „1952“ noch denke: „Sehr häufig, zumal es in Kürze ein neues Buch über sein Leben vor und hinter den TV Studios geben wird. Es war mir eine Ehre, hierfür einen Artikel schreiben zu dürfen.
Ausserdem bin ich regelmäßig mit unserem Buch “ 1952 – ein Jahrgang, zwei Leben “ unterwegs. Ullis Part übernimmt dann der Verleger Hans-Jürgen van der Gieth. Wir werden Ulli nicht vergessen!“
„WoBo“ und Potofski verband eine tiefe, gegenseitige Anerkennung. Doch der Kanzler der Herzen nimmt im Gespräch auch zu aktuellen politischen Themen Stellung. Wir lenken ihn vom traurigen Thema Potofski mit weiteren Fragen quasi ab. . .

War Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch im Weißen Haus bei US-Präsident Donald Trump zu devot, wie manche Beobachter meinen?
Der Bundeskanzler der Herzen: „Nein, diese Auffassung teile ich nicht. Es ist eine wichtige Aufgabe des Kanzlers deutsche und europäische Interessen international wahrzunehmen. Das geht insbesondere gegenüber Partnern nicht konfrontativ, sondern nur kooperativ. Außerdem ist nicht entscheidend was öffentlich vor laufenden Kameras geschieht, wer wem am Bein rumfummelt. Entscheidend sind die Gespräche hinter verschlossenen Türen.“
Und ist ein Wechsel in der Migrationspolitik, sind da Fortschritte erkennbar? Innen-Experte Bosbach: „Ja, die sind nicht zu übersehen! Trotz vieler internationaler Krisen ist ein deutlicher Rückgang an Neuzugängen zu verzeichnen, auch weil die anfangs kritisierten Grenzkontrollen Wirkung zeigen.
Aber: Die Rückführung von Ausreisepflichtigen bleibt schwierig, auch weil viele von Ihnen untertauchen und Abschiebungen deshalb scheitern. Und in puncto Rückkehr der syrischen Flüchtlinge wird es wohl eine beachtliche Klagewelle geben.“