
Köln | Er kann nicht mehr!
Der Mann nennt die Dinge beim Namen und legt den Finger in die kölschen Wunden.
Ralf Höcker gilt nicht gerade als zartbesaitet.

Der knallharte, renommierte Top-Jurist machte seinem Ärger über die ekelhaften hygienischen Zustände am Kölner Friesenplatz mitten in der City am Mittwoch Nachmittag Luft.
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Zeigte Bilder als authentischen Beweis. Und redete unverblümt zum vielzitierten „Stadtbild“ Klartext!
„Liebe Stadt Köln, die Zustände am Friesenplatz sind nicht mehr tragbar: Offener Drogenkonsum, Gewalt, Fäkalien und ständiges aggressives Gebrüll“, so Höcker in den sozialen Netzwerken, „Wenn das Rolltor unserer Tiefgarage ausnahmsweise funktioniert, weil gerade einmal niemand gegen die Elektronik gepinkelt hat, fallen einem Abhängige entgegen, sobald es sich öffnet.
Die Rolltreppe zur U-Bahn ist heute außer Betrieb, weil sie zur Darmentleerung genutzt wurde.“

Die Bilder sprechen für sich. Verteiltes Kot in Portionsgröße am helllichten Tag, eine bemitleidenswerte Frau agiert wie ein Zombie oder losgelöster Pinguin.
Höcker weiter: „Unser Aufzug wurde auch schon einmal entsprechend „umfunktioniert“.
Vor einiger Zeit war ich Zeuge in einem Strafverfahren, weil ich einen Abhängigen dabei beobachtet habe, wie er einem anderen seine Krücke über den Kopf gezogen hat. Und zwar mit der schweren Griffseite.

Zwei- bis dreimal die Woche werde ich vor meinem Büro oder beim Verlassen der Tiefgarage angepöbelt und beleidigt. Ich habe ein dickes Fell, aber langsam liegen die Nerven nicht nur bei mir blank. Wann tut sich etwas?“
Gute Frage an die kölsche Politik-Schickeria um Neu-OB Torsten Burmester, der jüngst mit einem Besuch in Dnipro (Ukraine) auf sich aufmerksam machte. . .