
Köln | Dienstag Mittag: Blaulicht und Rettung am Kölner Volksgarten!
Es hatte sich schon in der Nacht möglicherweise angebahnt.
Zweifelhafte Komplimente auf polnisch austauschend, waren offensichtlich aggressive Trunkenbolde weit nach Mitternacht schwankend und schreiend über die Vorgebirgstraße gezogen.
In der leider immer wieder für Aufsehen sorgenden Hilfseinrichtung am Volksgarten eskalierte wenige Stunden darauf nun laut der Kölner Polizei eine Auseinandersetzung.
Die Beamten waren mit mehreren Wagen vor Ort, auch Notarztwagen fuhren vor. „Da kam es zu einem Streit in der Obdachlosen-Trinkerszene. Es ging um Eigentumverhältnisse und endete mit einer Körperverletzung“, so ein Sprecher.
Rodenkirchen: Diebinnen auf frischer Tat gefasst
Festnahmen und schwerwiegendere Verletzungen indes gab es infolge des Vorfalls nicht. Die Einrichtung an der Vorgebirgstraße 22, direkt am Volksgarten-Eingang, ist eine 24 Stunden geöffnete Tagesaufnahmestelle für Obdachlose aus EU-Staaten der Osterweiterung, die vom SKM Köln geführt wird.
Eine weitere aktuelle Meldung der Polizei:
„Zivilfahnder der Polizei Köln haben am Montagmittag (3. August) drei mutmaßliche Taschendiebinnen (21, 33, 50) in Köln-Rodenkirchen vorläufig festgenommen.
Die Beamten waren gegen 13 Uhr in der Nähe einer Bank am Maternusplatz auf die drei Frauen aufmerksam geworden, die offenbar gezielt nach potenziellen Opfern Ausschau hielten.
Bei der Kontrolle fanden die Polizisten eine EC-Karte, die auf eine 86 Jahre alte Frau ausgestellt war, sowie rund 200 Euro mutmaßlich gestohlenes Bargeld. Zudem stellten sie fest, dass die 21-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde.
Anschließende Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen der 86-Jährigen kurz vor der Festnahme in ein Seniorenheim gefolgt sein sollen. Dort sollen sie ihr die Geldbörse gestohlen haben.
Die 33 Jahre alte Tatverdächtige, die im Bundesgebiet keinen festen Wohnsitz hat, sollte einem Hafttrichter vorgeführt werden.“