
Trier/Köln | Diese Tat schockiert ganz Deutschland.
Was muss eigentlich noch alles passieren? Der junge Student Marius (†22) wurde nahe des Campus in Trier am helllichten Tag erstochen.
Opfer und Täter, ein angeblich als gut integriert geltender 22-jähriger Afghane, kannten sich überhaupt nicht mal.
Die Welle des Entsetzens schwappt bis nach Köln.
Dort reagiert die CDU mit einer eigenen Stellungnahme auf die furchtbare Tat, die einfach fassungslos macht.
Petelkau und Bohl fordern Maßnahmen gegen Messer
„Die tödliche Messerattacke auf einen 22-jährigen Studenten in Trier sorgt auch in Köln und vor allem in der Kölner CDU für große Betroffenheit. Für die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln ist die Tat zugleich ein weiterer Anlass, die Sicherheitslage in der Domstadt kritisch zu überprüfen und zusätzliche Maßnahmen gegen die zunehmende Messergewalt auf den Weg zu bringen“, heißt es.
Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion und des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung Rechtsfragen (AVR), erklärt dazu: „Die schreckliche Tat zeigt einmal mehr, dass wir bei der Bekämpfung von Messergewalt nicht nachlassen dürfen. Wir erwarten, dass Polizei und Sicherheitsbehörden prüfen, ob die bestehenden Waffenverbotszonen in Köln ausgeweitet werden sollten.
Dort, wo solche Zonen einen Sicherheitsgewinn bringen können, müssen sie konsequent genutzt werden. Gleichzeitig muss auch der Schutz der Einsatzkräfte weiter verbessert werden. Ordnungskräfte und Polizisten stehen immer häufiger Menschen gegenüber, die bewaffnet sind. Deshalb müssen wir alles dafür tun, ihren Eigenschutz weiter zu stärken, damit sie wirksam handeln können.“
Der Leiter des Arbeitskreises Sicherheit der CDU Köln, Andreas Bohl, warnt vor einer schleichenden Gewöhnung: „Das eigentliche Alarmsignal ist nicht allein die Zahl der Messerangriffe, sondern eine Gesellschaft, die anfängt sich daran zu gewöhnen. Genau das darf in Köln niemals passieren.
Wer Messergewalt wirksam bekämpfen will, muss ihre Ursachen offen benennen, von Gewaltbereitschaft über Defizite bei Integration, Prävention und konsequente Durchsetzung unseres Rechtsstaates.
Daraus müssen politische Konsequenzen gezogen werden. Sicherheit ist niemals verhandelbar, sondern ist die Grundlage für gesellschaftliche Freiheit und entsteht durch den politischen Willen zum Handeln.“