
Köln | Dieser Mann ist nicht unterzukriegen!
Hannes Blum (79) gehört zum Inventar des Kölner Karnevals, prägte den Fasteleer über Jahrzehnte mit.
Erlebt hat der Vollblut-Jeck auf den Bühnen der Stadt und des Umlands mit „Blom un Blömcher“ wohl im Laufe der Zeit so ziemlich alles.
Und nun steckte er auch den nächsten gesundheitlichen Rückschlag nach langem Krebsleiden weg!
„Nachdem ich vor zwei Wochen nach einer Blasen-OP aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, mit dem Ergebnis, dass kein Krebs mehr in der Blase ist, habe ich mit meinen Jungs einen Segeltörn durch Holland gemacht“, sagt Blum zu koeln0221 erleichtert.
Hannes Blum und seine Jungs auf dem Meer
Die Belohnung nach schweren Wochen des Tangens und Zitterns!
Hannes weiter: „Unsere Segeltour startete in Langweer. Wir fuhren dann über verschiedene Kanäle, Meere und schließlich auch über das Ijsselmeer. Dabei die Besatzung: Oliver Blum, Hannes Blum, Markus Blum, Marcus Moll (ehem. Techniker Blom un Blömcher), Frank Faust (Cöllner und langjähriger Freund).“

Was für eine schöne Aktion nach der langen Leidenszeit für den umtriebigen Kölschen, der im Fastelovend viele Erfolge feierte.
Hintergrund: 30.000 Menschen erkranken hierzulande jährlich neu an Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom). Davon sind Männer mit ca. 23.000 Fällen fast dreimal häufiger betroffen als Frauen.
Das Erkrankungsalter liegt durchschnittlich bei etwa 75 Jahren.

Blom un Blömcher wurde einst als Duo von den Brüdern Jürgen und Hannes Blum 1970 gegründet. Premiere war zum Vorstellabend des Stammtisches Kölner Karnevalisten. Als Jürgen 1978 ausstieg, kämpfte Hannes weiter.
Bis heute verfolgt er die Entwicklungen im Karnevals meinungsstark aufmerksam, war auch bereits mehrmals beim Talk „Loss mer schwade“ zu Gast.
Weiterhin Gute Besserung!