
Köln | Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen.
Und mit Mitleid aus Köln kann der VfL Wolfsburg offensichtlich nicht rechnen.
Nach dem peinlichen Abstieg des Werksklubs im entscheidenden Duell mit dem SC Paderborn (1:2) dauerte es nicht lange – und es hagelte hämische Reaktionen der Fanszene des Ligarivalen aus der Domstadt.
Ganz vorne im „Wölfe-Bashing“ dabei: Die Kult-Anhänger „Zwei Kölsch“.
Michael Wurzer und Thomas Lambertz posteten eine Collage mit Schnappschüssen aus dem RheinEnergieStadion, als sie ihre Trikotslogans dem VfL eigens „gewidmet“ und ihre Abneigung bekundet hatten.
Bundesliga: VfL Wolfsburg nach Abstieg unter Feuer
Und schrieben dazu: „Tschüss Wolfsburg! Die Wettbewerbsverzerrung hat nach 29 Jahren endlich ein Ende gefunden. Danke für NICHTS und auf NIMMERWIEDERSEHEN“
Mit seiner Meinung ist das Duo indes nicht alleine. Auch Martin Schlüter schlug in die Anti-WOB-Kerbe. „Ein guter Tag für unseren ⚽️💪! Verpisst Euch Ihr sch….Werksvereine“, so der bekannte Gastronom und FC-Podcaster in der ihm eigenen Art.

Scheint so, als würde die zahnlosen Söldner-Wölfe zumindest am Rhein so niemand vermissen. Die Elf von Trainer Dieter Hecking war trotz Führung im Relegationskrimi in Paderborn untergegangen.
Nach 29 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit wurde dies mit dem folgerichtigen Abstieg bestraft, hinter den Niedersachsen mit Dänen-Idol Christian Eriksen und dem tief gefallenen Ex-Kölner Yannik Gerhardt liegt eine absolute Katastrophen-Saison.
Selbst Ex-Chaos-Coach Lukas Kwasniok hatte mit dem FC noch gegen die Wölfe einen Sieg (1:0) eingefahren.
Vorbei die Zeiten mit Meistertrainer Felix Magath, Grafite, Edin Dzeko und Co. – auch FC-Legende Pierre Littbarski war viele Jahre für den Werksklub tätig gewesen.
Damit ist nun auch der verhasste „Plastico“ – das für viele Fans seelenlose Firmen-Duell zwischen Bayer Leverkusen und eben Wolfsburg in der Bundesliga vorerst Geschichte.
Zwei Kölsch werden darauf sicher anstoßen. . .