
Köln | Das hat sich Daniel Fischbuch sicherlich ganz anders vorgestellt. Der Stürmer, der in der kommenden Saison zu den Kölner Haien wechselt, hat sich bei der Eishockey-Weltmeisterschaft schwer verletzt.
Beim Hauptrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA (3:4 nach Penaltyschießen) am Dienstagabend erlitt der Angreifer einen Handbruch und fällt mehrere Wochen aus.
Die Diagnose bestätigte Christian Künast, Sportdirektor des deutschen Teams in einer Presserunde in der Schweiz. Fischbuch reiste danach direkt zurück in die Heimat. Für den Stürmer der Iserlohn Roosters wurde Alexander Karachun von den Schwenninger Wild Wings nachnominiert.
Hai Noebels galt als Nachrücker für Fischbuch
Zuvor hatte Künast versucht, Marcel Noebels, der ebenfalls einen Vertrag beim KEC unterschrieben hat, zu überreden in die Schweiz zu kommen. Doch der Meister mit den Eisbären Berlin laboriert noch an einer Verletzung aus den Playoffs und ist dementsprechend nicht zu 100 Prozent fit.
Der nach der Vorbereitung aussortierte Kölner Stürmer Dominik Bokk war auch noch eine Alternative. Der ehemalige Frankfurter weilt jedoch im Urlaub und sollte deshalb nicht zur Nationalmannschaft stoßen.
Daniel Fischbuch gehörte zum Stamm der Nationalmannschaft
Fischbuch hatte bis zum Zeitpunkt seiner Verletzung alle vier Vorrundenpartien unter Bundestrainer Herold Kreis absolviert und gehörte zum festen Stamm der Nationalmannschaft. Der 32-Jährige blieb aber ohne einen Scorerpunkt.
Jetzt soll sich der gebürtige Düsseldorfer, der in der vergangenen Spielzeit als Kapitän für die Iserlohn Roosters auflief und in 49 DEL-Begegnungen 18 Tore erzielte sowie 27 Vorlagen gab, auskurieren, damit er zum Start der Vorbereitung mit den Haien komplett gesund sein wird.