
Köln | Traurige Nachricht aus der Kölner Südstadt!
Denn ausgerechnet so kurz nach dem ersehnten und erfüllten Aufstieg in die 3. Liga trauert Fortuna Köln um ein echtes Klub-Urgestein.
Die Zollstocker gaben am Montag Mittag die Kunde in den sozialen Netzwerken bekannt.

Sie schrieben: „Sein letzter großer Wunsch erfüllte sich noch: Theo Bobby Roppel konnte das 2:1 der Fortuna gegen die Sportfreunde Siegen und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga im Südstadion live miterleben, zu einem Zeitpunkt, an dem er bereits schwer erkrankt war. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.“
Zum sportlichen Hintergrund: Roppel trug von 1965 bis 1972 das Trikot der ersten Mannschaft und gehörte 1967 zur Startelf beim ersten Spiel der Fortuna im Profifußball in der Regionalliga West.
Fortuna-Präsident erinnert an Theo Bobby Roppel
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Verein eng verbunden und war regelmäßig bei Spielen der Frauen, der U19 sowie der U23 Zuschauer.
Für sein langjähriges Engagement rund um den Verein wurde er vor eineinhalb Jahren im Rahmen der Weihnachtsfeier im „Gaffel am Dom“ mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Präsident Hanns-Jörg Westendorf würdigte Roppel mit den Worten: „Mit Bobby Roppel verlieren wir einen treuen Begleiter. Er war ein Stück Fortuna-Geschichte. Sein Einsatz auf und neben dem Platz sowie seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein werden uns immer in Erinnerung bleiben.“
Und das erst recht bei Ur-Fortune Cornel Wachter, der Roppel über Jahrzehnte gut kannte.
„RIP bester Freund“, schrieb er, „Ich poste gleich das Bild welches Du mir zuletzt zum kopieren gegeben hast, von der Löring- Weihnachtsfeier, wo jeder Spieler vom Alten eine teure Uhr geschenkt erhielt.

Robby, auch Du hast den Grundstein zu unserer Fortuna-Familie und deren sportlichen Erfolge gelegt.
Deine Erzählungen aus der Zeit mit Schäng, der Geuenichs Pief und den anderen Nasen werden mir und meinem Sohn Julius auf Stehplatz Mitte fehlen.“