
Straubing / Köln | Die Kölner Haie können mit viel Selbstvertrauen in die Playoff der Deutschen Eishockey Liga starten. Der Spitzenreiter feierte zum Ende der Hauptrunde einen 6:3-(0:1, 3:1, 3:1)-Erfolg bei den Straubing Tigers und beendete mit dem 39. Saisonsieg die Durststrecke von drei Spielen ohne Punkt.
- Kölner Haie siegen zum Hauptrundenabschluss bei den Straubing Tigers
- Kölner Haie beenden die Hauptrunde als Spitzenreiter
- Kölner Haie warten noch auf ihren Gegner im Viertelfinale
„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und mit einem guten Gefühl die Playoffs gehen. “, erklärte Maximilian Kammerer nach dem vierten Sieg gegen die Niederbayern in dieser Spielzeit. Mit dem Dreier und insgesamt 116 Zählern egalisierte der KEC auch den Punkterekord der Adler Mannheim aus dem Jahr 2019.
Im Playoff-Viertelfinale, das am 24./25. März beginnt, treffen die Haie als Vorrundenprimus entweder auf die Grizzlys Wolfsburg, die Schwenninger Wild Wings oder die Nürnberg Icetigers.
Schlüssel für den Erfolg war eine konsequentere und konzentriertere Arbeit in der Abwehr als noch beim 5:8 in Wolfsburg sowie ein Janne Juvonen im Tor. Der Finne entschärfte einmal mehr gute Möglichkeiten der Tigers und war ein Anker in der Defensive.
Kölner Haie schlagen im zweiten Drittel zurück
Zwar musste Juvonen im ersten Drittel einmal den Puck aus dem Tor holen, als Nick Halloran die Gastgeber in Führung brachte (16.), doch zu Beginn des zweiten Abschnitts schlugen die Kölner zurück.
Binnen 122 Sekunden drehten Ryan MacInnis und Juhani Tyrväinen die Partie für den KEC. MacInnis markierte mit dem ersten Treffer im Powerplay in der Spielzeit gegen Straubing den Ausgleich (22.), dann drückte Tyrväinen den Puck über die Linie, nachdem Oliwer Kaski zuvor an Henrik Haukeland gescheitert war (24.).
Valtteri Kemiläinen trifft für die Kölner Haie
Nach dem 2:2 durch Tyler Madden (28.) mit Ablauf einer Strafe gegen Valtteri Kemiläinen, antwortete der finnische Verteidiger auf seine Art. Er hämmerte den Puck in den Winkel und sorgte mit seinem 13. Saisontor wieder für die Kölner Führung (32.).
In den letzten 20 Minuten gingen die Tigers volles Risiko, denn den Gastgebern hätte nur ein Dreier gereicht, um den zweiten Platz zu sichern. Michael Conolly sorgte mit dem Ausgleich noch einmal für Hoffnung im Eisstadion am Pulverturm.
Doch danach spielten die Kölner den Partycrasher. Das Verteidigertrio Kemiläinen, Brady Austin und Moritz Müller erzielten in 53 Sekunden drei Haie-Treffer und sicherten dem Tabellenführer damit den verdienten Sieg.
„Die Spannung war in den letzten Spielen ein wenig abhandengekommen, heute haben wir wieder hochgefahren. Wir sind bereit. Jetzt kommen die richtig wichtigen Spiele“, erklärte Cheftrainer Kari Jalonen nach dem Erfolg zufrieden. „Wir haben unsere Identität und unseren Fighting Spirit gezeigt.“