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März 13, 2026
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Plan: Schäfers Nas bewacht die Bonner Straße wieder!

Roland Bebak (r.) mit Kai Ebel und der Nas-Figur.

Köln | Wo er sein Revier markierte, wuchs so schnell kein Gras mehr. Die legendäre Schäfers Nas (†1997) galt im Rotlicht des Nachkrieg-Kölns als das Alpha-Tier schlechthin.

Bis in die 90er Jahre behauptete sich „der Hein“ in Köln und Aachen als Oberlude und hatte das Sagen an den zwielichtigen Türen der seinerzeit verruchten Domstadt.

Auch in der Südstadt verkehrte Schäfers Nas immer wieder und allzugern und daher hat Unternehmer Roland Bebak nun einen pfiffigen Plan.

„In den Bebak Box-Store auf der Bonner Straße soll ein kleiner Milieu-Shop in einer Ecke integriert werden, in dem sich Liebhaber vom berüchtigten „Chicago am Rhein“ die Produkte wie das Memory oder die Milieubücher kaufen können. Als Highlight ist angedacht, dass meine überdimensionale Schäfers Nas-Wachsfigur im Laden prominent platziert wird. Als Blickfang und Selfie-Motiv. Sozusagen passt Schaefer Nas dann wieder auf die Südstadt beziehungsweise die Bonner Straße auf“, schmunzelt Szene-Insider Bebak.

Der malträtierte Store auf der Bonner Straße

Für die Buchpräsentation zum Buch „Wenn es Nacht wird in Köln II“, zu der einst im „Pascha“ zahlreiche Weggefährten von einst gekommen waren, hatte Bebak das Kunstwerk in Originalgröße produzieren lassen.

Nun soll Schäfers Nas sein Comeback im Veedel geben und auf der Bonner Straße wieder antreten.

„Das Interesse ist ungebrochen. Ich höre es ja immer wieder und auch die KI-Videos aus Bildern der alten Zeiten, die ich seit ein paar Monaten produziere und in den sozialen Netzwerken poste, erfreuen sich im Netz der größten Beliebtheit“, sagt Bebak, „Irgendwie ist bei den Leuten eine Sehnsucht nach dieser alten Zeit mehr denn je da. Wahrscheinlich auch wegen der aktuellen Entwicklungen im Stadtbild.“

Legenden des Chicago am Rhein: Nas und Dummse Tünn

Apropos. Ausgerechnet das vorgesehene Objekt an der Bonner Straße wurde zuletzt Opfer einer Attacke des im Veedel berüchtigten Scheibenschmeissers.

Nun bekam Bebak, der Manager von Ex-Boxheld Felix Sturm, nun die Rechnung für die jüngst eingeworfene Scheibe präsentiert. 4500 Euro kostet das neue Glas. Und das Verfahren wurde von Polizeiseite aus eingestellt.

Die Hoffnung nun: Ob die Schäfers Nas-Figur den irren Scheibenschmeißer aus der Südstadt künftig davon abhalten kann, neue Attacken zu begehen?

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