
Köln | Wie geht es weiter im Kölner Straßenverkehr?
Die Mietwagen-Preise sollen bekanntlich künftig erhöht werden. In der Debatte um den neuen Taxitarif, der noch durch den Stadtrat muss, geht der Mietwagen-Vermittler Uber nun in die Offensive und kontert die Pläne.
Ab jetzt bietet Uber in seiner App für Fahrten in Köln die Option „Uber Teuert“ an. Hier können Fahrgäste schon jetzt den Preis zahlen, der wohl ab Sommer gelten würde.
Daneben sehen sie weiterhin die regulären preiswerteren Buchungsmöglichkeiten. Und: Per Email werden Uber-Kunden jetzt unter dem Slogan „Sag Nein zur Preiserhöhung“ bzw. „Stoppe Kölns Preispläne“ dazu aufgefordert, Oberbürgermeister Torsten Burmester eine Protest-Email gegen die Preiserhöhungspläne zu schreiben.
„Mit „UberTeuert“ zeigen wir dir in der App was passiert, wenn die Stadt Köln ihre Pläne umsetzt: Mindestpreise für vermittelte Fahrten über die Uber App würden selbst kurze Strecken erheblich verteuern“, heißt es.

Und weiter: „UberTeuert ist kein vorzeitiger Aprilscherz, sondern ein Vorgeschmack auf die Zukunft, wenn nichts unternommen wird: Hohe Preise wie von der Politik vorgeschlagen, Weniger Autos verfügbar, Längere Wartezeiten. Gemeinsam wollen wir verhindern, dass dieses Vorhaben der Stadt Köln Realität wird.“
Es wird prompt dazu unverblümt aufgefordert: „Schreib dem Oberbürgermeister, wie sich die Preiserhöhung auf dich auswirken wird. Deine Daten werden selbstverständlich ausschließlich im Rahmen dieser Kampagne verwendet“
Der Text ist praktischerweise schon vorgefertigt und per Klick auf den Button zum Abschicken bereit.
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, Ich bin gegen staatliche Preiserhöhungen für Fahrdienste, wie sie die Stadt Köln plant. Bitte helfen Sie uns, unsere Stadt lebenswert und für alle erschwinglich zu halten. Unser Leben in Köln ist schon teuer genug!
[Gib hier optional deine persönliche Nachricht/Betroffenheit ein]“