
Köln | Zäsur rund um den Kölner Dom: Die Gerüchte um die Kathedrale werden Wirklichkeit!
Infolge einer Pressekonferenz wurde am Donnerstag Mittag der Hammer bekanntgegeben:
“ +++ Aus aktuellem Anlass +++
Der Kölner Dom ist Wahrzeichen, Weltkulturerbe und ein Ort des Glaubens für Millionen Menschen.
Die Finanzierung dieses lebendigen Glaubens- und Kulturortes kostet Geld – und durch gestiegene Personal- und Sachkosten hat sich der Unterhalt des Domes in den vergangenen Jahren stark erhöht. Um seine Strahlkraft auch für künftige Generationen erhalten und seinen laufenden Betrieb dauerhaft sicherstellen zu können, führt die Hohe Domkirche ab der 2. Jahreshälfte 2026 eine Besichtigungsgebühr für touristische Besucherinnen und Besucher ein.
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Gottesdienste, Gebet und der Zugang für Mitglieder des Zentral-Dombau-Verein zu Köln bleiben weiterhin kostenfrei.
Warum dieser Schritt notwendig ist und was sich genau ändern wird – erklärt unser Dompropst Msgr. Guido Assmann im
Video“
Assmann sagt in einem auf den sozialen Medien verbreiteten Clip: „Aktuell fallen im Jahr 16 Millionen Euro für den Unterhalt an, das entspricht 44 000 Euro pro Tag. Über viele Jahre waren wir in der Lage, kostenfreien Eintritt zu ermöglichen. (…) Doch dieses Geld reicht leider nicht mehr aus. Die Rücklagen, aus denen wir bisher Defizite ausgleichen konnten, sind nahezu erschöpft.“
Klar ist: Die geplante Besichtigungsgebühr, die an vielen anderen Kirchen üblich sei, wie man betont, wird unter Gläubigen und Nicht-Gläubigen stark polarisieren. „Der Schritt fällt uns nicht leicht, aber er ist alternativlos“, so Assmann.
Wirklich?
Ein bekennender Kirchgänger und Katholik in einer ersten Reaktion zu koeln0221: „Kann ich mit leben. Der Besuch für Kerzen anzumachen und zum Beten ist ja weiterhin ohne Eintritt möglich. Die Touristen, die da in Scharen auflaufen, die können ruhig ihren Anteil für Security, Reinigung usw leisten.“