
Köln | Was für eine sympathische Aktion der so gern gescholtenen und „gebashedeten“ Schiedsrichtergilde beim DFB!
„Was für ein TOR! Und so klingt das dann auf dem Feld und im Video-Assist-Center. Ja, auch Schiedsrichter lieben den Fußball und freuen sich über tolle Aktionen wie diese – ganz unparteiisch“, heißt es in einem Posting auf dem Instagram-Kanal der DFB-Schiris vom Dienstagabend.
Dort ist per unterlegtem Audio-Mitschnitt der Bilder aus dem „Keller“ zu hören, wie die Unparteiischen die Weltklasse-Bude von FC-Stürmer Ragnar Ache zum 1:0 gegen die TSG Hoffenheim vom 2:2-Remis am Samstag im RheinEnergieSTADIOn abfeiern. Der Gute Laune-Clip wird in den Kommentaren von den Usern begeistert gelobt.
Aches Traumtor: Schiedsrichter und „Kellerkinder“ rasten aus
Nach dem „Kommt“ infolge der Vorlage von Said El Mala kennen die Emotionen keine Grenzen, nachdem Ache per Fallrückzieher dem überraschten Keeper Oliver Baumann die Kugel wie in einem Videospiel perfekt ins Eck setzt und die Maschen zum Zappeln bringt: „Boah! Ach du Scheiße! Scheiße, wie geil! Ach du heilige Scheiße!“
https://www.instagram.com/p/DVIcyRzjIjB/?hl=de: Enthüllt! Schiris flippten wegen Ache aus: „Tor muss zählen!“Eine Gefahr aus dem VAR-Raum besteht in diesem Fall offenbar aus ästhetischen Gründen nicht: „Ich guck’s mir gar nicht an, das Tor muss zählen!“ Kurt darauf dann nach dem Pflichtcheck: „Also Deutz 1, das kann nur ‚Check Complete‘ sein.“
Wer etwas anderes sagte, der hat den Fußball nie geliebt! Das würde sicher auch Radio-Organ Guido Ostrowski so unterschreiben.
Der beliebte Kommentator rastete bei Aches Bude ebenso auf seinem Platz am Pult aus und er ordnete geistesgegenwärtig den artistischen Coup des blondierten FC-Angreifers – wie viele internationale Fachmedien im Nachgang – in der allerhöchsten Schublade des Weltfußballs am Mikro ein: „Den macht nicht mal Ronaldo! Den macht nicht mal Messi!“

Ache im Olymp der Fußball-Götter?
Nun ja. Mancher Freund von Grande Messi würde da womöglich widersprechen wollen. Er kann es aber nicht. Und die Brüder im Keller tun es ohnehin nicht. . .