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Februar 24, 2026
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Wieder KVB-Streik! An diesen Tagen steht Köln jetzt still

Köln | Auf die Stadt kommt wieder einiges zu. An Chaos auf den Straßen!

Denn wie schon am 2. Februar wird verkehrstechnisch am Wochenende in der Stadt buchstäblich nichts „laufen“. In einer Mitteilung kündigen die Kölner Verkehrsbetriebe am Dienstag Morgen an: „Zweitägiger Warnstreik vom 27.02.2026 bis 28.02.2026“

Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck auf Arbeitgeber

Es heißt Punkt für Punkt: „Die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag und Samstag zu einem Warnstreik aufgerufen!
🔸Es fahren KEINE Stadtbahnen der KVB, auch nicht auf den Linien 16 und 18.
🔸Es verkehren nur Busse, die durch Subunternehmen bedient werden. Die stattfindenden Busfahrten sind in Kürze in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar: www.kvb.koeln/fahrplanauskunft
🔸Eine Fahrplantabelle der stattfindenden Busfahrten ist in Kürze  hier www.kvb.koeln/streik verfügbar.
🔸Die Kundencenter und die Vertriebstelle Dom bleiben geschlossen.
🔸Die DB wird nicht bestreikt. S-Bahnen, RE, RB, Mittelrheinbahn und andere Verkehrsunternehmen fahren.
🔸Die Mobilitätsgarantie greift bei einem Warnstreik nicht.“

Was steckt dahinter? Ursprung des Ganzen ist die laufende Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband NRW. Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgebracht. Die nächste Verhandlungsrunde steigt am 2. und 3. März, offenbar soll von Seiten von Verdi. nun der Druck damit erhöht werden. Der Streikaufruf gilt für ganz Deutschland.

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle in einer Mitteilung: „Offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung – und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Zuletzt hatte schon Anfang Februar (2.2.) ein Streit den Verkehr zum Stillstand gebracht. Die Fronten im Poker scheinen verhärtet, Leidtragende sind so die Kunden.

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