
Köln | Das ist einfach eine schöne Geste der Erinnerung. . .
Wieder ist ein echtes kölsches Original leider von uns gegangen. Die Rede ist vom Kalker Urgestein Kalla Müller, der über das Veedel hinaus auch und gerade in FC-Kreisen eine feste Fangröße war.
Und den Kampf gegen eine lange, schwere Krankheit nun in Porz im Hospiz im Alter von erst 65 Jahren traurigerweise verlor.
FC-Fangröße Kalla Müller war im Veedel beliebt
Aber: Sein Verein vergisst ihn nicht! Rührend: In einer Fotomontage werden dem Vereinsengel Flügel anmontiert und das Borussia-Logo schwebt, von Engeln getragen, über ihm.
„An die Familie von Kalla Müller“, heißt es von Borussia Kalk in den sozialen Netzwerken zum Tod des Aushängeschilds, „Mit tiefem Mitgefühl nehmen wir, die Familie der Borussia Kalk, Abschied von Karl Heinz Müller. In diesen schweren Momenten möchten wir der Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen.“

Und weiter: „Karl Heinz Müller war ein geschätzter Teil unserer Gemeinschaft. Sein Engagement, seine Herzlichkeit und sein Sinn für Fairness haben sowohl das Vereinsleben als auch das Miteinander unter uns allen geprägt. Wir erinnern uns gern an seine standhafte Loyalität, seinen Humor in mancher schweren Stunde und an die gemeinsamen Momente, die uns als Borussia Kalk verbunden haben.
Möge die Liebe der Familie, die Unterstützung von Freundinnen und Freunden sowie der Zusammenhalt unserer Gemeinschaft Ihnen Kraft geben, diese schwere Zeit zu tragen. Unsere Gedanken sind bei Ihnen, besonders in den kommenden Tagen und Monaten, in denen Erinnerungen lebendig bleiben und hilfreich schmerzen zugleich.
Wir stehen Ihnen in Trauer und in der Hoffnung bei, Karl Heinz Müller wird in unseren Herzen weiterleben, in den Geschichten, die wir erzählen, und in dem Vermächtnis, das er hinterlässt.
In stillem Gedenken
Im Namen der Borussia Kalk Familie“
Schockiert ist auch Müllers langjähriger Kumpel Thomas Dahm. „Wir haben vor zwei Jahren mit einigen Fans noch eine Mahnwache vor der Klinik bei ihm abgehalten, um ihm Mut zuzusprechen. Er war ein super Junge“, sagt der Haudegen.
Und kondolierte öffentlich dazu op kölsch: „Et höht einfach nit op,K alker Urjestein mach et joot do bovve, bestell dem Hein ne schöne Jroß mer sinn uns!“
Ruhe in Frieden.