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Februar 12, 2026
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Kölsch für 1,50 €! Mobile Suff-Station schockt Zülpi-Wirte

Foto: koeln0221

Köln | Kölle Alaaf!

Auf gehts in die fulminant jecken Tage der kurzen Session. Der Straßenkarneval zu Weiberfastnacht ist eröffnet und abertausende Karnevalisten fluten die Veedel und City.

Auffällig: In der berüchtigten „Zülpi“ herrscht diesmal wesentlich weniger Andrang bis jetzt als sonst. Dafür macht ein auffälliger Herr offenbar dennoch sein Geschäft. In einer mobilen Suff-Station mitten auf der Meile verhökert ein unrasierter Mitvierziger palettenweise Bier, gestapelt auf Einkaufswagen. Und sein Kompagnon sammelt die leeren Büchsen dann gleich mit ein.

Screenshot

Zum Schleuderpreis von 1,50 € wird blankes Preis-Dumping betrieben. „Was dieser Straßenverkäufer da treibt, ist eine Ohrfeige für jeden Gastronomen, der seit Jahren hier ist und überhaupt noch da ist“, so ein benachbarter Zülpi-Wirt, der auf 180 ist, „alle Läden sind leer, es wirkt wie tot. Und diese Vögel verkaufen ihren Suff auf der Straße ohne Kasse, ohne Rechnung. Wie in einem Dritte-Welt-Staat. Und das in Deutschland. Letztes Jahr waren die schon da, mit 1€ pro Bier. Diesmal haben sie sogar die Preise erhöht!“

Kostümierte Jecken kaufen den Billig-Suff bei der mobilen Bude tatsächlich ein, ansonsten ist die Meile wegen des Regens und der vielen Absperrungen gemessen an Bildern der Vergangenheit quasi verwaist.

Die Karnevalisten strömen daher in die Clubs, die noch auf haben wie das beliebte „Das Ding“ oder in die neuen Feier-Hotspots wie z.B. in die gut gefüllte Südstadt. Es wird indes von Seiten der Betreiber von einer mehrheitlich gestressten Atmosphäre gesprochen, der Regen drückt eben die Stimmung und hinterlässt seine Spuren.

Nicht bei den Goldenen Jungs indes, wo die Herren sichtlich Spaß haben! Im Gaffel am Dom bei der „Kamellebud“ gesichtet: Medien-Visionär Konstantin NevenDumont, Ex-FC-Knipser Anthony Modeste, Philipp Türoff und Sportmoderator Thomas Wagner.

Zu den Künstlern: Hier erlebte Fastelovend-Urgestein Marita Köllner als Gewinnerin bei einer Preisverleihung eine schmerzhafte Schrecksekunde! „Ich bin auf der Bühne gestürzt und habe mir weh getan, ich habe klatschnass in dieser Pfütze gelegen, musste mich komplett durchziehen“, sagt sie koeln0221.

Doch Marita, wie man sie ja nicht anders kennt, zieht das Programm wie immer tapfer durch, eilte schon trotz der Blessuren durch die Stadt zum nächsten Auftritt. . .

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